Vor Feuerschlünden - Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht Vergrößern

Vor Feuerschlünden - Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht

Franz Fühmanns Auseinandersetzung mit Georg Trakl und der eigenen Geschichte - ein Buch, das zu den zentralen Werken Fühmanns und damit der deutschen Nachkriegsliteratur zählt. Mit Dichtungen und Briefen Georg Trakls im Anhang und einem Nachwort von Uwe Kolbe.

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  • Seitenanzahl 552
  • Einband Hardcover
  • Format 12,5 x 20,5 cm
  • Sprache Deutsch
  • Auflage 1
  • ISBN 9783356008692
  • Versandgewicht 0,753 kg

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Der eine Expressionist, dessen schmales Werk in den Kanon der deutschsprachigen Literatur gehört: ein Lyriker und Dramatiker, der an den Erlebnissen während des Ersten Weltkrieges zerbricht.

Der andere, ebenfalls ein großer unter den Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, der den Zweiten Weltkrieg erlebt, gläubig den Propagandisten des Herrenmenschentums folgend.

Jener, verpönt im Dritten Reich und lange danach noch ins Abseits gestellt, dieser, der trotzdem nicht von ihm lassen kann – Georg Trakl undFranz Fühmann.

Als Fühmann kurz vor der Kapitulation Deutschlands ein Bändchen mit Gedichten von Trakl ersteht, beginnt eine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Werk des Österreichers, die schließlich im autobiografisch-essayistischen Buch Vor Feuerschlünden (in Westdeutschland Der Sturz des Engels) kulminiert.

In der Begegnung mit Trakls Gedichten versucht Franz Fühmann, einen zentralen Konflikt seines Lebens auszuloten, den zwischen Dichtung und Doktrin [...]; beide waren in mir verwurzelt, und beide nahm ich existentiell.

Die Beschäftigung mit Trakl, so bekennt Fühmann, deckt eigene Widersprüche auf, die ihn schließlich nicht nur zu einem anderen Verständnis für dessen Dichtung führen, sondern auch seinen eigenen Standort als Schriftsteller neu bestimmen lassen.

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Vor Feuerschlünden - Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht

Franz Fühmanns Auseinandersetzung mit Georg Trakl und der eigenen Geschichte - ein Buch, das zu den zentralen Werken Fühmanns und damit der deutschen Nachkriegsliteratur zählt. Mit Dichtungen und Briefen Georg Trakls im Anhang und einem Nachwort von Uwe Kolbe.

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