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Der tote Reformator

Ein fulminanter Kriminalfall um den Tod des Rostocker Reformators Joachim Slüter – voller historischer Details zur Politik, zur Kirche, zu den Kaufmannschaften oder den einfachen Leuten – lässt den Leser tief in die Lebenswelt des 16. Jahrhunderts eintauchen.

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  • Seitenanzahl 304
  • Einband Taschenbuch
  • Format 11,5 x 18 cm
  • Sprache Deutsch
  • ISBN 9783356020823
  • Versandgewicht 0,267 kg

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ISBN: 9783356020823

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ISBN: 9783356021264

9,99 € inkl. MwSt. (7%)

Pfingstsonntag 1532: Rostocks streitbarer Reformator Joachim Slüter ist tot, vergiftet, der Täter auf der Flucht. Bürgermeister Murmann beauftragt den Vikar Schmidt, den Mörder zu finden. Der Ermittler trifft die Menschen, die Slüter liebten oder hassten: den Papisten Detlev Dankquardt und den Martinisten Johann Oldendorp, Slüters Witwe Katharina und die junge Zisterzienserin Anna Sassen, den Prediger Antonius Becker und den Drucker Ludwig Dietz ... Alle erzählen Schmidt ihre eigene Wahrheit – in dieser Stadt, die zerrissen ist zwischen dem alten und dem neuen Glauben, zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Alt und Jung. Doch Murmann spielt ein eigenes Spiel. Schmidt läuft auf einmal die Zeit davon ...

Für jeden Liebhaber historischer Krimis unverzichtbar!

Bewertung 
Frank T.
13.08.2017

Ein Wirtschafts- und Politikkrimi – und ein Mord

Glauser-Krimi-Preis-Gewinner Frank Schlößer hat seinen Zweitling vorgelegt und präsentiert einen weiteren Fall aus ungewöhnlicher Erzählperspektive: Der alte, mittlerweile erblindete Mordermittler erzählt dem Autor/Leser, was sich vor Jahrzehnten zugetragen hat. Aber dieser Fall ist nur eine Verkleidung, eher eine B-Story. Das, was der Autor eigentlich im Blick hat, entwickelt sich im Laufe der Erzählung: Es geht um andere Verbrechen, nämlich den Filz aus Politik und Wirtschaft, die es sogar vermögen, die Reformation in Rostock gehörig auszubremsen.

Schlößer lässt die Rostocker Welt des 16. Jahrhunderts akribisch auferstehen. (Vielleicht hätte es hier und da auch etwas kürzer ausfallen können. Doch der Leser sollte auch über den Rostocker Tellerrand hinaus blicken, um die Reformation als tatsächliche gesellschaftliche Umwälzung zu begreifen. Denn Rostock ist ja nun kein wirklich gutes Beispiel dafür.

Ein Krimi in historischem Setting, in dem es einen Mord gibt, zwei, drei falsche Fährten, einen Ermittler, mehrere Verdächtige. An vielen Stellen knistert es ganz famos! Chapeau!

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