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... und am Dornbusch fällt ein Schuss

Tom Brauer, Ex-Redakteur der Ostsee-Zeitung, findet sich plötzlich in den Ermittlungen wieder und verfolgt die Spuren auf die benachbarte Insel Hiddensee, wo er schließlich selbst ins Visier gerät.

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  • Seitenanzahl 352
  • Einband Taschenbuch
  • Format 12,0 x 18,5
  • Sprache Deutsch
  • Auflage 1. Auflage 2018
  • ISBN 9783356021783

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ISBN: 9783356021783

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ISBN: 9783356022001

9,99 € inkl. MwSt. (19%)

Der prominente Klimaforscher und Buchautor Volker Flosbach vertritt im Zingster Max Hünten Haus seine Thesen zum kommenden Anstieg der Meeresspiegel. Unter anderem führt er bei seinem Vortrag aus, dass weite Teile auf Fischland-Darß-Zingst und Hiddensee in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts aufgegeben werden müssten. Einige Wochen nach diesem Auftritt wird der Professor auf dem Leuchtturm am Hiddenseer Dornbusch ermordet. Was hat sich bei der Geburtstagsfeier des streitbaren Autors wirklich abgespielt? Hauptkommissarin Sylke Bartel und Privatermittler Tom Brauer verfolgen die Spuren, die sie schließlich von Hiddensee über Stralsund bis nach Zingst führen.

Bewertung 
Stefan Helge Kern
27.03.2018

Klug komponierter Kriminalfall, lebendige Darstellung

„... und am Dornbusch fällt ein Schuss“ ist ein unterhaltsames und spannendes Lesevergnügen. Wenn man den Klappentext liest, könnte man vermuten, dass mit einem Klimaforscher als Toten und einem Flüchtlingsjungen als Nachwuchsdetektiv sowie einem touristisch attraktiven Handlungsort die Geschichte wie aus dem Setzkasten aktueller Themen zusammengebaut ist. Der Autor verbindet diese Themen jedoch sehr einfallsreich und plausibel. Dieser Krimi richtet sich nicht nur an lesende Ostsee-Urlauber, deren Lesespaß vor allem im Wiedererkennen der Handlungsorte besteht. Die Geschichte fesselt auch, wenn man sich gerade am Bodensee oder in den Bergen befindet.
Neben dem klug konstruierten Kriminalfall sind es die liebevoll charakterisierten Nebenfiguren, die den literarischen Reiz des Romans ausmachen. So wird z.B. der schrullige Hidden-Heinz mit wenigen Worten zu einer menschlichen Figur mit Tiefe. Überhaupt zeigt sich in den lebendigen, witzigen und anschaulichen Dialogen das szenische Talent des Autors.

Im Verlauf des Krimis werden eine ganze Reihe falscher Fährten gelegt: Mögliche Täter mit plausiblen Motiven werden aufgebaut und wieder zerstört. Es sind recht viele Tatverdächtige mit ganz unterschiedlichen Verbindungen zum Mordopfer und je eigenen Tatmotiven. Irgendwann hat der Leser dann begriffen, dass es allerdings plausibel und kenntnisreich aufgebaute Nebelkerzen sind, die die wahren Zusammenhänge verschleiern. Aber nicht einmal dieses leichte Überangebot tut der Spannung Abbruch, weil man neugierig wird, wie die verschiedenen biografischen, ökonomischen und klimamäßigen Motive sortiert werden. Die Geschichte ist gut konstruiert, ohne dass sie konstruiert wirken würde.

Die Sympathie des Erzählers gilt dem Privatermittler Tom, der mit seinem Gespür, seinem Scharfsinn und seinem etwas tollpatschigen Mut eine Identifikationsfigur für den Leser ist. Die Polizistin Sylke wird demgegenüber ein wenig stiefmütterlich behandelt und bleibt etwas blass. Wer mit diesem zweiten Band in die Krimi-Reihe einsteigt, für den bleibt die anfängliche Feindschaft von Sylke und Tom etwas unbegründet und unklar.

Der Roman „... und am Dornbusch fällt ein Schuss“ ist ein Lesevergnügen, weil der plausibel komponierte Kriminalfall durch lebendige Szenen erzählt wird.

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