Manuela Koska, 1969 in Rüdersdorf bei Berlin geboren, arbeitete 15 Jahre als selbstständige Unternehmerin in der Druck- und Reprografiebranche, ehe sie 2009 zur Fotografie kam. Ihr erstes großes, auch international beachtetes Projekt war "Abraham war Optimist".
Ich bin ein Mensch-HEIMAT
Ein Fotoprojekt. Ein Buch. Eine Ausstellung. Über Menschen. Über ihre Heimat. Über Identität. Verwurzelung. Sehnsüchte. Enttäuschungen. Freude. Hoffnungen. Oft zufällig traf Manuela Koska auf die Menschen, die sie dann vor ihre Kamera holte und mit denen sie zugleich Interviews führte. Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause sind. Wobei sie sich nicht nur auf »Ur-Einwohner« beschränkte, sondern auch auf jene, die von irgendwoher kamen und blieben, mit ihren Kulturen, Weltanschauungen, Lebensformen und Eigenheiten. Sie alle hat sie porträtiert: die »Zuwanderer«, die »Ausländer« und die »Einheimischen«. Ziel war eine Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung. Und zu grundlegenden Fragen: Was bedeutet uns Heimat und wie viel Wert messen wir ihr bei? Wer sind wir? Was ist mit unserer Identität in der globalen Welt? Wer ist der Mensch uns gegenüber? Können und wollen wir reflektieren? Wo dürfen wir sein? Sind wir hier erwünscht?