Spurensuche in Frankfurt an der OderDenkmale haben unmittelbar mit Menschen in Vergangenheit und Gegenwart zu tun,
schaff en eine Verbindung zwischen ihnen. Das Buch erzählt Geschichten über 750
Jahre – rund um die Marien – und die Gertraudenkirche in Frankfurt an der Oder.
Durch Personen verschiedener Generationen erfahren die Leser:innen viel über die
Geschichte der Stadt, der Kirchen und ihrer Kunstwerke. Es beginnt mit Jakob, der im
13. Jahrhundert nach Frankfurt kommt und dort auf die Baustelle für eine große Kirche
triff t. Und es endet mit der jungen Hanna, die im Jahr 2023 an einer Restaurierung
am Altar St. Mariens beteiligt ist. In „Zusatzportionen für helle Köpfe“ werden
Fachbegriff e erklärt und Handwerkstechniken erläutert – auf dass man noch leichter
versteht, wie nah uns die Vergangenheit ist.
Schon mal was von der Fee am Schneesee gehört? Bei der das Schneeseekleereh wohnt? Das miterlebt, wie die Schneeseekleerehfee Schneeseekleerehfeezehweh bekommt? Noch nicht? Dann wird’s aber höchste Zeit!
Dieser Text zählt zu den grandiosesten Ereignissen der Kinderliteratur. Eine umwerfende Wortkaskade, die selbst Fischers Fritze erbleichen ließe. Und die Lust macht. Lust auf Sprache, Lust auf Sprachspiele. Aufs Selberlesen. Oder – noch schöner – aufs Zuhören. Bekommen doch Kinder immer wieder leuchtende Augen, wenn sich Ältere an dieser Geschichte versuchen ... und dabei nicht nur auf ein Wort mit 16 »e« stoßen, sondern auch an die Grenzen ihrer Vorlesefähigkeit.
Einfühlsam bebildert von Kristina Andres, erscheint dieses märchenhaft komische Märchen von Franz Fühmann endlich als Einzelausgabe! Eine Augenweide. Und ein Zungenbrecher. Einer, vor dem auch die Lachmuskeln gewarnt werden sollten – kann es ihnen doch schnell ähnlich ergehen wie dem Drehzeh mit seinem Drehzehweh ...
Anna humpelt. Sie humpelt, weil ein Bein, das linke, länger ist als das andere. Anna humpelt, und die Kinder verspotten sie. Hexenkinder. Denn Anna ist ein Hexe unter Hexen, geht auf eine Hexenschule, hat Hexenlehrer und eine berühmte Hexenmutter, Rapunzel mit Namen. Die sagt, Anna solle zum Doktor gehen, sich das eine Bein ein wenig kürzer hobeln lassen: "Und wenn du aufwachst, hast du zwei gleiche Beine, wie die anderen Hexenkinder auch."
Doch Anna will nicht, will nichts abgeben von ihrem Bein, auch wenn diese "Gleichbeiner" weiter über sie spotten. Und erst recht den Kopf schütteln, als Anna zum Siebenmeilenstiefelwettlauf antritt. Aber sie werden sich wundern!
"Anna, genannt Humpelhexe" erschien zuerst in den "Märchen auf Bestellung", einem schmalen Bändchen, in dem Franz Fühmann seine Texte für Kinder kurz vor seinem Tod zusammenfasste. "Franz Fühmann", so Peter Härtling in seinem Nachwort zur Neuausgabe, "wünschte mit seinen Märchen, Erzählungen und Aufsätzen, dass seine Leser im Gedankenspiel Freundlichkeit und Aufmerksamkeit lernen. Er wollte aufklären."
Anna humpelt. Sie humpelt, weil ein Bein, das linke, länger ist als das andere. Anna humpelt, und die Kinder verspotten sie. Hexenkinder. Denn Anna ist ein Hexe unter Hexen, geht auf eine Hexenschule, hat Hexenlehrer und eine berühmte Hexenmutter, Rapunzel mit Namen. Die sagt, Anna solle zum Doktor gehen, sich das eine Bein ein wenig kürzer hobeln lassen: »Und wenn du aufwachst, hast du zwei gleiche Beine, wie die anderen Hexenkinder auch.« Doch Anna will nichts abgeben von ihrem Bein, auch wenn sie, diese »Gleichbeiner«, weiter über sie spotten. Und erst recht den Kopf schütteln, als Anna zum Siebenmeilenstiefelwettlauf antritt ...
Märchen auf Bestellung, so hieß ein schmales Bändchen, in dem Franz Fühmann Texte, die er für Kinder erdacht hatte, kurz vor seinem Tod zusammenfasste. Darunter jenes Märchen von der Hexe Anna, die ihren vermeintlich behinderten Körper zu nutzen versteht, die zur überragenden Schnell- und zur gleichfalls unschlagbaren Langsamläuferin wird, die die Welt auf den Kopf zu stellen versteht und sich auch den Riesen am Ende der Welt als überlegen erweist.
Ein wunderbar aufmunterndes Hörbuch, dass Mut macht zu seinen „kleinen Makeln" zu stehen und etwas ganz Besonderes daraus zu machen!
Mitmachbücher machen Riesenspaß: ausmalen, Punkte verbinden, den Weg durch Labyrinthe suchen, Unterschiede finden. Noch größer wird der Spaß, wenn das Mitmachbuch Spielideen rund um die Stadt enthält, in der man lebt oder gerade Urlaub macht. »Das große Hannoverbuch für Kinder« macht die niedersächsische Hauptstadt auf spielerische Weise zu einem Erlebnis. Indem man auf dem Bild vom Großen Garten in Herrenhausen etwas entdeckt, das auf dem scheinbar gleichen Bild daneben so nicht zu finden ist. Indem man wie beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel den Maschsee umrundet. Indem man Max und Moritz begegnet, die einem eine Lügengeschichte über einen Schriftsteller namens Strauch zu erzählen versuchen. Indem man die Kröpcke-Uhr nachbastelt. Oder indem man auf dem ältesten Flohmarkt Deutschlands inmitten der vielen Besucher ein verlorenes Portmonnaie suchen muss.
"Das große Ostseebuch für Kinder" macht die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns auf spielerische Weise zu einem Erlebnis. Kinder entdecken versteckte Ungeheuer im Gespensterwald von Nienhagen, zeichnen Klaus Störtebeker und seinen Piraten ihr Schiff unter die (bestimmt dreckigen) Füße und schleichen sich mit dem Petermännchen ins Labyrinth des Schweriner Schlosses (auf eine Weise, die sogar die Torwache aus ihrem Schlaf wecken wird). Sie können ein Wettertagebuch führen, den Häusern am Greifswalder Markt wieder ihre Giebel zurückgeben, Fehler auf dem Bild von der Ahlbecker Seebrücke suchen oder feststellen, was so alles in Stralsund zu finden ist – etwa auch der Eiffelturm?
Ein Mann liegt in einem Garten, einem kleinen Garten. Derart klein, dass der Ausgestreckte nicht nur mit dem Kopf an den Zaun stößt, sondern zugleich auch mit den Füßen. Doch während der Mann den riesigen Himmel über sich und dem kleinen Garten betrachtet, beginnen seine Beine plötzlich zu wachsen – hinüber auf das Grundstück des wenig beglückten Nachbarn, dann in Aufsehen erregender Disziplinlosigkeit durch die nahe Schule, spielentscheidend über einen Fußballplatz und bald schon durch die ganze Stadt hinaus aufs Land ...
Thomas Rosenlöchers "Das langgestreckte Wunder" ist eine Kindergeschichte voller Sprachwitz, mit vielen Überraschungsmomenten – und im wahrsten Sinne des Wortes weltumfassend.
Sie ist klein, sehr klein. Und sie ist unzufrieden, riesig unzufrieden. Denn ihr Märchenbuch ist zwar dick und schwer, doch nirgends erzählt es von ihr, der kleinen Prinzessin. Das will sie unbedingt ändern, nur wie? Wie wird man Teil eines Märchens?
Indem man es den großen, bekannten Märchenhelden nachmacht! Einen Versuch ist es wert, denn was Schneewittchen und Rapunzel können, kann die kleine Prinzessin schon lange: Sie lässt ihre Haare vom Turm hängen, stapelt musikalische Tiere, küsst Frösche, vernascht ein Knusperhaus und verliert einen goldenen Schuh (oder besser gleich zwei, zur Sicherheit). Doch auch wenn nicht alles nach Plan läuft, ein fetter Mops ihren glänzenden Schuh auffrisst und ein Gaul ohne Märchenprinz vor ihrem Rapunzel-Turm wartet – ein Happy End ist garantiert, wenn auch ganz ungewöhnlich ...
Inklusive dem Song zum Film "So wie du bist" von Maite Kelly
Inhalt:
1. Ein Märchenbuch2. Der Froschkönig & Rotkäppchen3. Rapunzel & Dornröschen4. Aschenputtel5. Ein Prinz6. So wie du bist
Nach dem Kinofilm zum Kinderbuch von Susanne Straßer: http://prinzessin-film.de/
Was tun, wenn man an einem grauen Herbsttag etwas Spannendes erleben möchte – sich aber zum Beispiel nicht schon wieder einen Zoobesuch leisten kann? Man sollte sich aufmerksam umsehen, denn das Abenteuer ist ganz nah!
Genau das tut der Junge namens Oskar und entdeckt ein rotes, zauberhaft strahlendes Ahorn-Blatt. Das trägt ihn und seine Mutter durch eine Welt, die nur auf den ersten Blick etwas grau wirkt. Denn wer genau hinsieht, wird entdecken, wie aus dem trägen Fluss ein schillerndes Meer wird, aus dem Klettergerüst der höchste Berg, aus dem dröhnenden Blättersauger des Angestellten eines Grünflächenamtes ein gefährlicher Sturm, dem es zu trotzen gilt, und aus den Figuren im Springbrunnen singende Nixen ...
Judith Loske erzählt in sanften Farben und mit wenigen Worten die Geschichte eines Jungen, der allein mit seiner Vorstellungskraft die Stadt in ein Abenteuerland verwandelt. Sie fängt die Spannung zwischen vermeintlicher und vorgestellter Wirklichkeit in Bildern ein, die auch der Fantasie der kleinen Leser Nahrung geben.
Vor Jahrhunderten verfasste William Shakespeare die Geschichte von Leontes und Polyx, zwei Könige, die einander wie Brüder liebten und durch Eifersucht und Misstrauen entzweit werden. Franz Fühmann hat die dramatische Geschichte modern und spannend für Kinder nacherzählt: König Leontes, Herrscher des Südlands, wähnt den Verrat durch seine Königin Hermione und König Polyx, Herrscher des Nordlands. Alle Berater, obwohl sie wissen, dass der König im Unrecht ist, schweigen aus Furcht. So verstößt Leontes seine Frau und seine kleine Tochter und bringt großes Unglück und eisige Trauer über sein Land. Bis 20 Jahre später der Sohn des Polyx die Tochter des Leontes heiraten möchte. So müssen sich denn die alten Könige doch endlich einmal aussprechen ...
Eine Geschichte mit viel Eis und Schneestürmen, aber mit der herzerwärmenden Botschaft, denen zu vertrauen und zuzuhören, die wir lieben – und für unsere Überzeugung einzustehen.
...Und ahnen nicht, dass ein großes Abenteuer auf sie wartet – lange, bevor die Küste erreicht ist.Denn im Süden des Landes Brandenburg, in Domsdorf im Landkreis Elbe-Elster, liegt „Louise“, eine Brikettfabrik. Die älteste noch erhaltene in Europa, wo einst viele Menschen arbeiteten, gibt es nun für alle Menschen die Möglichkeit, anschaulich zu erfahren, wie man Briketts herstellte. Denn „Louise“ ist heute ein Museum voller funktionierender Maschinen. Ein sehenswertes Denkmal, das davon erzählt, wie die Industrialisierung die Welt veränderte. Aber auch eines, um dessen Erhaltung gekämpft werden muss. Zum Glück gibt es Magda und Simon ...
Mit einem großen Wissensteil, der erzählt, was Bäume mit Braunkohle zu tun haben, warum manan Kühlung denken musste, bevor man Briketts zum Heizen presste – und weshalb man heute lieber versucht, aus Wind, Wasser und Sonne Energie zu gewinnen.
Spannender als ein Fußballspiel
Ein
Krimi. Ein Krimi rund um den beliebtesten Fußball-Club im Nordosten
Deutschlands – den F.C. Hansa Rostock. Und um eine nachgebaute Kogge, die der
Verein eines Tages geschenkt bekommt. Sechs Kinder der Bagaluten-Bande, des
Kids-Club von Hansa, erhalten den Auftrag, in dem Schiff eine Ausstellung von
und für Fans einzurichten. Doch kaum hat die Kogge am Ostseestadion ihren Platz
gefunden, ist sie auch schon wieder weg. Verschwunden, über Nacht, irgendwohin.
Nur wohin? Die Bagaluten machen sich auf die Suche. Und schon bald wird klar.
Die Räuber der Kogge haben es mit einem starken, mutig und klug spielendem
Gegner zu tun, der sie immer mehr in die Defensive drängt. Doch werden die
Kinder auch siegen?
Ein Klassiker der Kinderbuchliteratur, ein Sprachspielbuch mit Zauberfinger statt Zeigefinger: Küslübürtün heißt der kleine Geist – ein Umlautungeheuer und Zungenbrecher, sonst jedoch ein freundliches Wesen – der Leben in eine Gruppe sich langweilender Kinder bringt. Und zwar mit Sprachrätseln, mit Geschichten, die sich um Worte, um Lautmalerei drehen, mit Stilblüten und Sprachwitz. Da wird vom "kleinen und" berichtet, das sich aus Einsamkeit Buchstabenpartner sucht. Und da begeistert das Märchen "Am Schneesee", in dem eine Fee gerade vom Schneeseekleerehfeezehweh geplagt wird.
Ein amüsantes, unvergänglich lebendiges Buch.
Ein kleines Dorf, romantisch gelegen inmitten des Bruch, in dem die Natur noch erlebbar ist. Mit Bauern, Tieren, Pastor, Kantor, Dorfschule und vielen glücklichen Kindern. Klingt nach Idylle am langweiligen Ende der Welt? Denkste!Auch in Kummerow fliegen die Fäuste, kommt es zu dramatischen Duellen, führen Liebe und vor allem Eifersucht zu inneren und äußeren Verwicklungen, gibt es den Kampf um den richtigen Glauben und um die Gerechtigkeit, finden sich wütende Polizisten ein, Brandstifter, Heuchler, Diebe. Aber eben auch jene, die dem etwas entgegenzusetzen haben. Erzählt werden die Abenteuer von Martin Grambauer und Johannes Bärensprung, zwei Freunden, die nicht nur an Tom Sawyer und Huck Finn erinnern, sondern in ihren Taten und (seltenen) Untaten dem berühmtesten Jungenpaar der Weltliteratur nicht nachstehen.
„In
Jacky Gleich, die 1964 geboren wurde, hat Franz Fühmann posthum eine kongeniale
Illustratorin gefunden.“ Süddeutsche Zeitung
Es war einmal ein schrecklich langer Satz mit lauter finsteren Worten. Zwischen all den finsteren Worten befand sich ein kleines und, das sich nach Licht und Wärme sehnte. Eines Tages lief es deshalb davon, legte sich in die Sonne, wurde jedoch gleich müde, schlief ein – und als es erwachte, ware der Satz längst weg. Und das kleine und stand mutterseelenallein in der Welt. Das war noch schlimmer als Finsternis.Franz Fühmanns grandiose Erzählung für Kinder und jene, die sich Erwachsene nennen, begleitet das kleine und auf seiner Suche nach einer neuen Gemeinschaft. Zum Glück ist es wählerisch, geht nicht mit jedem oder jeder mit. Will sich nicht mit dem H zum Hund vereinigen, will nicht zwischen Mann und Maus untergehen. Kann warten, bis das richtige Wort vorbeikommt ... Eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Geschichte, trefflich illustriert von Jacky Gleich. Ein Buch, das Lust auf Sprache macht: verspielt, ganz ohne pädago-gischen Zeigefinger, aber lehrreich. Eine große Freude – und noch viel mehr ...
Jubiläumsausgabe zu 75 Jahren "Die Heiden von Kummerow": Der vielfach ausgezeichnete Leipziger Illustrator Egbert Herfurth gab Martin Grambauer, Kantor Kannegießer und den anderen Kummerowern in seinem unverwechselbaren Stil ein neues Gesicht. Behutsam angepasst an die neue Rechtschreibung, mit Lesebändchen und einem Daumenkino, kommt der Bestseller nun im Festgewand daher.
Sie frönen immer noch der Heidentaufe, trotz Widerstands seitens des zumindest körperlich respektablen Pastors Breithaupt, opfern mehr oder zuweilen auch verdächtig weniger üppige Martinsgänse der kirchlichen Gewalt, verstehen es, die Mächte der Finsternis zu beschwören und machen unter dem Baum der Erkenntnis manch überraschende Erfahrung – "Die Heiden von Kummerow", sicher eine heitere Dorferzählung, aber doch viel mehr: Denn Ehm Welks Liebeserklärung an Kummerow und seine schlagfertigen Bewohner erliegt nicht der Gefahr, in einer biederen und volkstümlich heilen Welt zu erstarren; Gut und Böse haben immer mehrere Facetten. Spannungen gibt es, Ungerechtigkeiten, Niederlagen. So bleibt die Geschichte aus einem norddeutschen Dorf vor dem Ersten Weltkrieg packend, voller Überraschungen und bis heute gültiger Betrachtungen der Welt.
Sie zählen zu den großen Geschichten der Weltliteratur: die Sage von Prometheus – dem Titanensohn, der die Menschen erschuf –, die vom legendären Kampf um Troja und die über die Jahre dauernden Irrfahrten des Odysseus. Auch Franz Fühmanns Nacherzählungen der antiken Stoffe sind längst Klassiker: bestens lesbar, fantasievoll, spannend. Texte von herausragender Qualität, die nun in Neuausgaben erscheinen, kongenial illustriert von der Trägerin des Deutschen Jugendliteraturpreises, Susanne Janssen. Fulminant!
Mitten in der kugelrunden Stadt Käsebrot lag ein großer grüner Platz, mitten auf diesem großen grünen Platz stand ein buckliger brauner Baum, inmitten dieses buckligen braunen Baums fand sich ein kuscheliges blaues Nest, und mitten in diesem kuscheligen blauen Nest saß – das wunderbunte Vögelchen.
Ein Vögelchen, so schön und bunt und einzigartig, dass nicht nur die Kinder im nahen Kinderheim es ins Herz geschlossen hatten, sondern Menschen von weither in die kugelrunde Stadt Käsebrot und auf den großen grünen Platz eilten, um es zu sehen. Bis eines Morgens das Vögelchen verschwunden war und erst nach ereignisreicher Suche und mit Hilfe vieler Kinder sowie der Hauptwachtmeister Löffelholz und Wiesel wiederentdeckt werden konnte – auch, wenn es damit noch längst nicht gerettet sein sollte.
Er kann richtig schnell schwimmen, ist immer gut gelaunt, lacht viel, mit ihm macht das Ballspielen und Eisbergrutschen riesigen Spaß. Die Pinguine sind sehr froh, dass sie auf Kautschuk gestoßen sind, sie sich immer wieder mit ihm treffen können ... Eines Tages jedoch passiert etwas, das alles verändert, droht eine Freundschaft, die unbeschwert erschien, plötzlich zu zerbrechen. Denn Kautschuk ist anders, hat keinen Schnabel – gar keinen! Und er spricht nicht einmal Pinguinisch. In stillen, zurückhaltenden Bildern voller Atmosphäre und weiter Räume, begleitet von wenigen Worten, erzählt Isabel Pin eine bewegende Geschichte, die alltäglich ist, die aber nicht alltäglich bleiben darf. Eine Geschichte über Abgrenzung, Ausgrenzung, über vorschnelle Urteile, das vermeintlich Fremde. Wobei die Pinguine etwas haben, das vielen Menschen leider allzu oft fehlt: Sie können aus Fehlern lernen ...
Männer weinen nicht? Nein, Männer weinen nicht! Aber wenn sie es doch tun? Und das auch noch auf offener Straße?
Eine scheinbar alltägliche, stille Geschichte von einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter einkaufen geht. Von einem Jungen, der einem Hund an einer sehr langen Hundeleine begegnet, einer alten Frau, einem Kinderwagen, einem Radfahrer, einem Mädchen, einem sich schnell leerenden Kleiderständer – und einem Mann, dessen Verhalten wenig den Normen entspricht, den die erwachsene Welt nicht zu bemerken scheint ... oder vielleicht nicht bemerken will. Im Gegensatz zu dem kleinen Jungen, der keineswegs nur sich fragt, warum der Mann Tränen in den Augen hat.
Ein atmosphärisch intensives Bilderbuch über Mitgefühl, Einsamkeit und Geborgenheit, Trauer und Trost.
Ein Föhnwind, der mitten im Winter in Sekundenschnelle das Eis schmelzen lässt, auf dem die Königin gerade noch mit ihren Hofdamen fröhlich Schlittschuh gelaufen ist; Schnee im Sommer, Wasserfluten, Hagelschauer, jählings auftretender, undurchdringlicher Nebel, in dem man nur noch eines mit Sicherheit machen kann: sich verirren. Was ist los in und über und bei Athen?
Streit ist los. Und zwar Streit zwischen einem Elfenkönig und einer Elfenkönigin, zwischen einem ewig jungen Königspaar, zwischen Oberon und Titania. Und wenn Elfen sich streiten, dann tun sie das mit ihren Waffen: nämlich mit den Kräften der Natur. Was Wunder, dass zwei Blümlein die entscheidende Rolle spielen: "Liebnurmich" und "Vergisswaswar".
Voller Lust am Fabulieren und am Spiel mit der Sprache erzählt Franz Fühmann Shakespeares amüsantes Bühnenstück nach.
„Affenstarkes
Buch“ Schweriner VolkszeitungTierisch was los! Fressen Eisbären lieber Gemüse statt Fisch? Haben Quallen ein Herz? Und wie lang werden eigentlich die Arme eines Orang-Utans? Das Kinderbuch im praktischen Format erzählt in wunderbaren Bildern und spannenden Texten von Tieren und Tierkindern in ihrer natürlichen Umgebung und ihrem Leben im Zoo. Porträtiert werden verschiedene Tierarten – große, kleine, niedliche, bekannte, seltene – und ihre Lebensweise: von der Geburt über ihre Aufzucht bis zum aktuellen Gefährdungsstatus. Neben Anekdoten aus dem Tieralltag wird aber auch die große Aufgabe des Natur- und Artenschutzes in Zoologischen Gärten betrachtet. Dörte Bluhm sprach mit einer Zoodirektorin, folgte Tierpflegerinnen und Tierpflegern in die Gehege und erfuhr so viele interessante und wissenswerte Fakten, die in einem Steckbrief übersichtlich zusammengefasst sind.
Sie gehören zu den stärksten Figuren der deutschen Kinderliteratur: Anna, genannt Humpelhexe, Doris Zauberbein und die Fee, die Feuer speien konnte. Märchen, die Franz Fühmann auf Wunsch von Kindern zum Leben erweckte. Märchen, die zeigen, wie man gegen alle Widerstände seinen Weg gehen kann – auch in einer wenig märchenhaften Welt. Auszeichnungen wie der »Luchs«, »Die besten 7«, euphorische Besprechungen: Dass die lange vergessenen Texte von Fühmann wiederentdeckt wurden, hat auch mit Jacky Gleich zu tun. Sie schuf die Illustrationen zu den Geschichten dreier starker Mädchen. Illustratio- nen, die der Dynamik und Fantasiefülle der Texte gewachsen sind. Auf vielfachen Wunsch erscheinen Fühmanns zu den Klassikern gehörende Märchen endlich in einer Sammel- ausgabe. Ein Lese- und Augengenuss, »das schönste Geschenk, das man Lesern machen kann«, so Evelyn Finger in der ZEIT über »Anna, genannt Humpelhexe«.
14,99 €
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...