Eintauchen in fremde Welten


Mit Hinstorff-Büchern

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...und am Dornbusch fällt ein Schuss
Der prominente Klimaforscher und Buchautor Sven Larsson vertritt in der Zingster Bibliothek seine Thesen zum kommenden Anstieg der Meeresspiegel. Unter anderem führt er bei seinem Vortrag aus, dass weite Teile auf Fischland-Darß-Zingst und Hiddensee in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts aufgegeben werden müssten. Dieses Szenario stößt nicht nur bei Immobilienbesitzern auf scharfen Protest, haben sie doch auch weiterhin Interesse daran, Grundstücke und Häuser lukrativ an den Mann zu bringen. Einige Wochen nach diesem Auftritt wird Larsson auf dem Leuchtturm am Dornbusch auf Hiddensee ermordet. Was hat sich bei der Geburtstagsfeier des streitbaren Autors wirklich abgespielt? Tom Brauer, Ex-Redakteur der Ostsee-Zeitung, der gemeinsam mit seiner Verlobten dem Vortrag zugehört hatte, findet sich plötzlich in den Ermittlungen wieder und verfolgt die Spuren auf die benachbarte Insel Hiddensee, wo er schließlich selbst ins Visier gerät.

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Abenteuer auf dem Darß
Wir schreiben das Jahr 1948 – Zeit des Neuanfangs, Zeit des Umbruchs. Für ein paar Wochen ist eine alte Mühle auf dem Darß das Ferienziel von vier Berliner Jungs. Nicht nur am Ostseestrand in Prerow oder dem Darßwald erleben sie ihre Abenteuer; es wird gesegelt, Wilderern nachgestellt, eine Ruine erkundet, einer der vier vor dem Versinken im Moor gerettet, ein Leuchtturm bestiegen, ein Floß gebaut, ein Brand gelöscht ...

12,99 €
Ahrenshooper Narrenspiel
Ein gutes halbes Jahr ist seit den im »Ahrenshooper Todholz« geschilderten Geschehnissen ins Land gegangen. Das neue Museum nimmt Gestalt an, bald soll Richtfest gefeiert werden, zu dem sogar die Kanzlerin erwartet wird. Ebenso wie Robert Aaron Zimmermann, der sich noch immer gemeinsam mit seinem treuen Gefährten Richard Sonntag auf Erinnerungsreise durch Polen befindet. Doch dann wird in der Nähe von Wismar ein Reiterhofbesitzer auf bestialische wie pittoreske Weise ermordet. Wenig später findet eine Geschäftsfrau aus Ahrenshoop unter ähnlich sonderbaren Umständen den Tod. Und zu allem Unglück kann der psychisch gestörte Mörder, der im Frühjahr die Halbinsel in Angst und Schrecken versetzte, entfliehen. Welche Rolle spielt er bei den aktuellen Verbrechen? Beginnt abermals eine Mordserie? Und was hat das alles mit dem Hofnarren der polnischen Könige zu tun?

12,00 €
Ahrenshooper Spinnenweg
Ahrenshoop im Frühsommer. Die Menschen genießen Fliederduft, Spargel und Erdbeersorbet. Voller Vorfreude sieht man der Eröffnung des Partikel-Hofes entgegen. Da wird die grotesk präparierte Leiche eines alten Arztes entdeckt. Mit Mullbinden verschnürt und auf seinem Rollator inmitten der Grabstätte der Heimatdichterin Martha Müller-Grählert im nahen Zingst platziert. Er soll nicht das einzige Opfer des von den Medien als „Mumienmörder“ bezeichneten Täters bleiben. Dessen Vorgehensweise gewisse Ähnlichkeiten zum Stil eines Art brut-Künstlers aufweist, der sich als Stipendiat des Museums vor Ort aufhält. Die Halbinsel ist abermals in heller Aufregung. Lediglich den hochbetagten Robert Aaron Zimmermann lassen die Vorfälle kalt, verfolgt er doch seinen persönlichen Lebensfeind, der einst in Kindertagen sein Freund gewesen ist. Aber dann war es zum tragischen Zerwürfnis zwischen dem Sohn aus jüdischer Familie und dem fanatischen Jungvolkjungen gekommen, das für beide bleibende Spuren hinterlassen hat.  

Varianten ab 12,00 €
15,00 €
Ahrenshooper Todholz
Als Robert Aaron Zimmermann, hochbetagter Kanadier mit deutsch-jüdischen Wurzeln, nach 80 Jahren an den Ort seiner Kindheit auf den Darß zurückkehrt, begegnen ihm gar eigentümliche Einwohner, kuriose Künstler und auch recht unheimliche Feriengäste. Sein Auftrag: Er muss die Todesumstände des Landschaftsmalers und Kunstprofessors Alfred Partikel aufklären, der im Herbst 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos verschwand. Ein reicher Kunstmäzen will dem Künstlerort ein großes neues Museum finanzieren. Und so motiviert Zimmermann gleich eine ganze Reihe von Einheimischen, denn es winken Millionen. Allmählich dämmert ihm, dass hier mehr dahintersteckt. Mit seiner Ankunft in Ahrenshoop beginnt eine Mordserie an den Beteiligten der Untersuchung. Der Serienkiller injiziert seinen Opfern Gift der Stechpalme. Alle Verbrechen haben offenbar miteinander zu tun …

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Annäherung an Ahrenshoop
"Die Reflexe des Sonnenlichtes zaubern rötliche Flecken in das Blau – so etwas muss man erstmal sehen; und wenn man es sieht, muss man es malen wollen; und wenn man es malen will, muss man es auch können." Nicht nur das besondere Licht machte Ahrenshoop ab dem späten 19. Jahrhundert zu einem magischen Anziehungspunkt für Künstlerinnen und Künstler. Auch die oft stille, trotzdem großartige Landschaft – Meer, Bodden, Steilküste, Wälder, dazwischen gestreut die Häuser und Felder – zeigte ihre Wirkung. Anschaulich, einfühlsam und zuweilen kritisch erinnert Frank Schlößer an die Anfänge der Künstlerkolonie. An Paul Müller-Kaempff und seine Entdeckung des Dorfes. An die nachziehenden Kollegen und Kolleginnen. An den technischen Fortschritt, der es erst ermöglichte, schnell aus den Städten ans Meer zu gelangen. An Malschulen und Staffeleien unter freiem Himmel. Eine Spurensuche im heutigen Ahrenshoop, die nicht nur ins Kunstmuseum führt, sondern auch in einen labyrinthischen Wald.

14,00 €
Aufruhr am Ryck
10. Juli 1491 – Martin Haffer wird von seinem Landesherrn in eine äußerst unkomfortable Situation befohlen. In herzoglichem Auftrag soll der eigenbrötlerische Kopist die Unschuld des Studenten Gernot von Eisenfels beweisen. Dieser wird in Greifswald des Mordes an einem Hafenmeister beschuldigt. Nicht genug damit, dass Martin den Tatverdächtigen bereits in einer früheren Begegnung kennen und nicht eben lieben gelernt hat: Er muss bei den Ermittlungen auch noch mit dem Chirurgen Severo zusammenarbeiten, jenem bärbeißigen Italiener, der mit Martin vor allem eines gemein hat: gegenseitige, abgrundtiefe Abneigung. Doch im Wettlauf um die drohende Hinrichtung eines möglicherweise Unschuldigen bleibt beiden keine Wahl – während sich der Greifswalder Rat von einem Aufruhr der Armen zum Handeln gedrängt sieht, in den manch lichtscheues Gesindel verwickelt ist. Emma Wittenstein verknüpft in ihrem zweiten historischen Ostseekrimi „Aufruhr am Ryck" erneut Fakten und Fiktion, Stadtgeschichte und Familiensaga zu einem mitreißendem Kriminalfall.

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Autorisierte Werkausgabe in 8 Bänden
Erstmals erscheinen die bei Hinstorff seit fast zwei Jahrzehnten in Einzelbänden versammelten Werke Fühmanns komplett in der noch von ihm autorisierten Auswahl. Die Ausgabe umfasst u. a. Erzählungen, Gedichte, Nachdichtungen, Essays, Porträts und Reportagen Fühmanns.

76,00 €
Bansiner Fischertod
Tante Berta ermittelt wieder, aber dieses Mal eher widerwillig. Nicht einmal sie kann das Mordopfer ehrlich bedauern, das wirklich alles getan hat, um sich in Bansin unbeliebt zu machen. So gibt es beinahe so viele Verdächtige wie Einwohner und außer der Polizei ist niemand daran interessiert, den Fall aufzuklären. Aber es bleibt nicht bei diesem Mord. Was hat eine Einbruchserie mit der Pension »Kehr wieder« zu tun? Auch der Selbstmord einer alten Frau gibt Rätsel auf. Hängen die Verbrechen mit der Rückkehr von Cuno Thor zusammen, der 1988 über die Ostsee nach Dänemark geflüchtet ist? Und hat der Bansiner Fischer dabei wirklich den Tod seines Cousins verschuldet? Die alte Wirtin, ihre Nichte Sophie und Freundin Anne müssen herausfinden, was im Sommer 1988 geschah, im letzten Jahr der DDR. Oder liegt das Motiv doch in der Gegenwart?

Varianten ab 12,00 €
15,00 €
Bark Magdalene
1856. Schwere Sorgen bedrücken die Vossens, die Niemanns, die Permiens – angesehene Wustrower Schifferfamilien. Auf der Helling der Ribnitzer Werft wartet eine Bark auf den Tag, an dem der junge Tönnies Voss mit ihr auf große Fahrt auslaufen soll. Doch schon jetzt erweist sich der Neubau als zu teuer, die Situation auf dem Frachtmarkt ist beunruhigend, und die Mittel der Familie sind erschöpft. Daniel Bradhering könnte helfen, wie schon so oft. Aber darf man ihn jetzt noch darum bitten, nachdem Tönnies gegen alle überkommenen Gesetze des Lebens auf dem Fischland verstoßen und sich von Ida Bradhering abgewandt hat, die ihm von Kindheit an versprochen war? Seit jenem Altjahrsabend, an dem die schöne Magdalene Jansen zum ersten Mal in den Kreis der Familie trat, sehen die Alten mit Bekümmerung, dass nun diese Fremde die Fäden in Tönnies' Leben zieht. Sie aber ist die Tochter eines Zugewanderten, in dessen Lebensgrundsätzen eine neue Zeit Gestalt annimmt, die die festgefügte Tradition der Partenreederei, die Welt der Segelschifffahrt zu zerstören droht. Aus jeder Zeile des Romans spricht die liebevolle Anteilnahme Käthe Miethes für ihre Gestalten, deren Schicksal die Segelschiffe waren.

12,90 €
Bernsteinhexe und Kaiserbäder
Ein Lesebuch über Landschaft, Bewohner und Geschichte der Insel Usedom Außer Sagenhaftem zur Insel und zur Stadt Usedom gibt es Selma Lagerlöfs Texte zum vielbeschriebenen Vineta und den Auszug aus Günter Grass' Roman "Die Rättin". Friedrich Rückert spricht in seinem Gedicht von einem "Kloster im Lande Usedom" und dem Verhalten der Mönche. Swinemünde und die Kaiserbäder sind Themen für Theodor Fontane und Franz von Gaudy. Carola Sterns, Hans Werner Richters wie auch Victor Klemperers Beiträge lassen Inselerlebnisse in ihrer ganzen Einmaligkeit nachempfinden. Beeindruckend auch die Schilderungen des Malers Otto Niemeyer-Holstein von Lüttenort. Geschichten und Geschichte sind im wahrsten Sinne des Wortes ein Kapitel für sich – auch in diesem Band: Es vereint Dokumentarisches und Literarisches von Ruth Kraft, Alfred Döblin, Wolfgang Kohlhaase, Friedrich Spielhagen, Eva-Maria Hagen, Arnolt Bronnen, Sabine Curio und vielen anderen. Und so ist ein Usedom-Buch entstanden – anders als vorige und ähnlich ... ähnlich dieser Insel und ihrer Vielfalt, die alle Autoren durch ihre Texte namhaft gemacht haben.

12,99 €
Das Fischland
Käthe Miete erzählt von der Schönheit und der Eigenart des Fischlandes, ihrer Heimat. Ein lebensfrohes und liebenswertes Bild einer der eigenwilligsten Landschaften entsteht in ihren Geschichten. Sie berichtet von Steinsammlungen, von Sturmfluten und Feuerbrünsten und von der Heimat der Fahrensleute. Die phantasievolle Architektur der Fischlandhäuser bezaubert sie ebenso wie das Brauchtum und die Geschichte. Selbstverständlich nimmt Käthe Miethe regen Anteil am ausgelassenen un d außergewöhnlichen Leben der Künstler.

14,00 €
Das Judenauto
Ein Auto. Ein Auto, mit dem Juden herumfahren, um Mädchen einzufangen, wegzubringen, damit sie geschlachtet werden können, ihr Blut zu Zauberbrot gebacken werden kann. Es ist ein Gerücht, 1931, im Böhmischen, das damals seit gut einem Jahrzehnt zur Tschechoslowakei gehört, in dem aber weiter viele Deutsche leben. Eine angespannte Lage. Eine Zeit, in der jene mehr und mehr die Oberhand gewinnen, die die Stimmung anheizen, die Feindbilder schaffen und immer weiter malen. Hass wird gesät, Verschwörungstheorien wirken – selbst bei Kindern. So bei den Neujährigen, denen eine Mitschülerin von besagtem Auto erzählt. 1962 erschien erstmals „Das Judenauto“. Jener Erzählzyklus, der zum erfolgreichsten Buch Franz Fühmanns werden sollte. Ich hatte Erfahrungen, existentielle Erfahrungen ..., die ich mitteilen wollte. In 14 Kapiteln widmet sich Fühmann Ereignissen, in denen sich die Brüche und Abgründe in der deutschen und damit europäischen Geschichte der Jahre 1929 bis 1949 widerspiegeln. Weltwirtschaftskrise, Münchener Konferenz, Besetzung des Sudetenlandes, Beginn des Zweiten Weltkriegs, der Überfall auf die Sowjetunion, Stalingrad, das Attentat auf Hitler, Kapitulation und Potsdamer Konferenz, Nürnberger Prozess und Gründung der DDR. Reportagen durch die Zeitnannte Fühmann seine Erzählungen. Ziel war es, eine Figur von untenzu zeigen; wie sieht sie sogenannte historische Ereignisse. Wie schaut es zum Beispiel im Alltag aus, wenn ein Weltkrieg ausbricht. Fühmann erzählt mitreißend, bedrückend, anschaulich, spannend. Macht nachvollziehbar, wie aus einem Vorurteil ein Gerücht, aus einem Gerücht neuer Hass, aus Hass völlige Verblendung wird. Wie sich Menschen freiwillig in die Scheinwelt einer Ideologie begeben, in der Fakten nur dann stimmen, wenn sie einem passen, und ansonsten als Lüge abgetan werden. Einer Scheinwelt, durch die viele offenen, aber oft nicht sehenden Auges in den Untergang marschieren. „Das Judenauto“ folglich: ein beklemmend aktuelles Buch. Das schon viele Leserinnen und Leser gefunden hat – aber dringend noch weitere Verbreitung braucht.

18,00 €
Das Lübecker Komplott. Fritz Reuters zweiter Fall
August 1859: Fritz Reuter und seine Frau Louise besuchen Louises Vater in Dassow bei Travemünde. Auch der Verleger Dethloff Carl Hinstorff ist von Wismar herübergekommen, um mit seinem Autor über dessen Roman »Ut de Franzosentid« zu verhandeln. Bei einem Spaziergang entdecken sie am Ufer des Dassower Sees den Leichnam eines vornehmen Mannes – mit einer Wunde am Kopf. Seine Taschen sind leer. Als er endlich identifiziert werden kann, führt die Spur nach Lübeck. Dort begegnen Reuter und Louise nicht nur dem russischen Schriftsteller Iwan Turgenjew, es wird auch eine weitere Leiche gefunden: Ein Russe, der sich als Engländer ausgegeben hatte, treibt mit durchschnittener Kehle in der Trave. Allem Anschein nach ist Lübeck das Zentrum eines internationalen Komplotts. Und dann kommt auch noch ein altes Verbrechen aus der Zeit der napoleonischen Besatzung ans Licht ...

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Das Mordhaus im Kaiserbad
Im Seebad Bansin auf Usedom fällt der 74-jährige Eigentümer Wilhelm Steinberg vom Dach seines Mehrfamilienhauses. Schnell steht fest: Jemand hat nachgeholfen. Feinde hatte das Opfer mehr als genug. Noch kurz vor seinem Tod haben alle Mieter im Haus ihre Kündigung erhalten, weil ihre Wohnungen saniert und verkauft werden sollten. Und offenbar trauert auch ansonsten niemand ehrlichen Herzens um Steinberg. Bei seinen Ermittlungen auf der im Sommertrubel steckenden Ostseeinsel erinnert sich Hauptkommissar Schneider aus Anklam an Berta Kelling. Die im Altersruhestand befindliche Wirtin hat schließlich vor einiger Zeit schon einmal den richtigen Riecher bei der Mördersuche bewiesen. Ihre Hilfe ist mehr als geboten, denn der Mörder schlägt schon bald wieder zu. In ihrem zweiten Ostseekrimi „Das Mordhaus im Kaiserbad" konfrontiert Elke Pupke ihre Bansiner mit der Zwickmühle aus Dorfidylle und Betongold, dem Wert von Immobilien auf ihrer beliebten Sonneninsel.

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Das Nibelungenlied
Er trat vor Kriemhild, doch er wagte nicht mehr, sie anzublicken. Die Königin aber sagte, wie es die Sitte gebot: "Seid mir willkommen, Herr Siegfried, guter, edler Ritter!" Da wurde Siegfried über und über rot, und er verneigte sich tief vor der Schönen ... Ritter und Jungfrauen, Liebe und Tod, Ehre und Intrigen, Freund- und Feindschaften, Feste und Kämpfe – das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gehört zu den Stoffen der Weltliteratur, die bis heute fortwirken. So veröffentlichte auch Franz Fühmann 1971 seine Fassung des Heldenepos, erzählt von Siegfried, dem Drachentöter und Königssohn aus den Niederlanden, der sich aufmacht, Kriemhild zu freien, ein Mädchen, das war so auserlesen, daß man rings in den Landen kein schöneres an Wohlgestalt finden konnte, aber auch kein schöneres an Tugend und Edelsinn. Und er berichtet von Brünhild, die von Burgunds König Gunther durch eine List besiegt und zur Frau genommen wird, sowie über Hagen von Tronje, der Siegfried tötet und damit eine Kette unglückseliger Ereignisse heraufbeschwört. ... natürlich will ich das Original nicht ersetzen, ich will zu ihm hinführen, bekannte Fühmann. Folglich zeigt er, fern deutschtümelnder Interpretationen vergangener Zeiten, die Figuren in all' ihrer Widersprüchlichkeit, verweist auf Machtstrukturen und diesen zugrundeliegenden Verhaltensweisen, die schließlich in die vorhersehbare Katastrophe münden. Bis zum letzten Schwerthieb eine spannende Lektüre.

Varianten ab 9,99 €
14,00 €
Das Ruppiner Tagebuch
Nicht, wie bei Fontane beschrieben, grau wie die Müllertiere, sondern bequem im Auto, mit drei Koffern, einen Anzug am Bügel fährt Franz Fühmann 1967 nach Neuruppin. Um einer Auftragsarbeit nachzukommen. Soll er doch für den Aufbau-Verlag Fontanes Wanderungen durch die Mark nachvollziehen. Wobei ausdrücklich gewünscht wird, den Wandel seit Gründung der DDR herauszustellen. Der Text jedoch wird nicht publiziert. Denn der Fühmann der späten sechziger Jahre ist keineswegs mehr der systemtreue Schriftsteller, dem ein letztlich staatskonformes Werk gelingen kann. Sein Neuruppiner Tagebuch verschwindet folglich erst einmal in den Schubladen ... ... und erscheint nun endlich in einer sorgfältig editierten Ausgabe. Ein aufschlussreiches, detailreiches, oft humorvolles Buch über die Mark und das dortige Leben. Zugleich ein spannendes Buch über einen Dichter, der sich zu lösen beginnt von einer Anschauung, die auch einmal die seine war. Und dies bereits in einer Offenheit, die Fühmanns weiteren Lebenswegund sein Werk bestimmen werden – und die ihn auch 20 Jahre nach seinem Tod zu einem hochaktuellen Autor machen.

29,90 €
Der Mond ist kalt und dunkel
Der Tod einer Verwandten führt die 50-jährige Hamburgerin Greta Winter und ihre Freundin Lissy ins herbstlich verschlafene Binz auf Rügen. Kaum angekommen, lässt der Schrei einer Rezeptionistin die beiden Frauen aus dem Hotelbett fahren: Aus Eifersucht hatte die Hotelbesitzerin drei Wochen zuvor erst ihren Mann und dann sich selbst vergiftet – und die sichtlich geschockte Empfangsdame will nun den Geist ihrer toten Chefin gesehen haben. Solchem Aberglauben, der offenbar Tradition auf Rügen hat, können die zwei Großstädterinnen nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Als die Rezeptionistin allerdings wenig später tot am Strand gefunden wird, ist Gretas Neugierde geweckt. Mit mürrischer Unterstützung ihrer Freundin beginnt sie, hinter die Kulissen des schönen Seebades zu schauen, und sieht sich schon bald mit drei Fragen konfrontiert: Entzieht sich das Unerklärliche wirklich der Erklärung? Ist ein aufgeklärtes Verbrechen wirklich aufgeklärt? Und wann, ja wann genau, haben wir eigentlich die Schwelle überschritten, hinter der es ums eigene Überleben geht? Pola Kayser schafft es in ihrem Erstlingswerk, die beschauliche Atmosphäre Rügens ins schaurige Gegenteil zu verkehren. Eine schaurig-schöne Einstimmung auf den Rügenurlaub!

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Der nautische Urlaub
In Seedorf, einem Badeort an der Ostsee, ist es Herbst geworden, die Sommergäste sind wieder fort – bis auf einen: den Lokalredakteur Ernst-Egon Wunderlich. Diesem letzten Fremden gegenüber zeigen sich die Einheimischen mitteilsam: drei alte Schiffer, zwei Kapitäne in mittleren Jahren, ein Apotheker, ein Postmann. Diese Menschen vermögen es, seine biedere Vorstellung vom wortkargen, schweigsamen norddeutschen Menschenschlag zu erschüttern. Was erzählt wird, sind Schiffergeschichten, die Wunderlich, immer ganz Reporterohr, gewissenhaft registriert.

14,99 €
Der Teufel vom Ryck
In Greifswald wird 1490 der Medizinprofessor Heiden in seinem Haus ermordet. Mit seinen fortschrittlichen Gedanken hatte er sich im konservativen Universitätsmilieu viele Feinde gemacht. Der Kopist Martin, der sich in der Mordnacht ebenfalls im Haus befand, macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Von Professor Heiden hatte Martin einen ebenso lukrativen wie mysteriösen Auftrag erhalten: In nächtlicher Arbeit soll er ein seltenes medizinisches Buch abschreiben. Niemandem darf er von seiner Tätigkeit erzählen, niemand darf ihn auf dem Weg zur Arbeit sehen. Die Vorsichtsmaßnahmen befremden Martin, aber er hält sie ein – bis schließlich eines Nachts sein Auftraggeber im eigenen Haus erwürgt und er selbst niedergeschlagen wird. Rasch ist ein Schuldiger gefunden, doch Martin ist von dessen Motiv nicht überzeugt und beginnt, selbst zu ermitteln. Martin stößt auf Widerstände und gerät in Konflikte zwischen Professoren, Heilkundigen und Pfuschern, zwischen Tradition und Fortschritt. Dennoch sucht er weiter nach dem wahren Mörder und schwebt dabei selbst in ständiger Gefahr, durch den Teufel vom Ryck überrascht zu werden. Emma Wittensteins erster historischer Ostseekrimi aus Greifswald!

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Der tote Reformator
Pfingstsonntag 1532: Rostocks streitbarer Reformator Joachim Slüter ist tot, vergiftet, der Täter auf der Flucht. Bürgermeister Murmann beauftragt den Vikar Schmidt, den Mörder zu finden. Der Ermittler trifft die Menschen, die Slüter liebten oder hassten: den Papisten Detlev Dankquardt und den Martinisten Johann Oldendorp, Slüters Witwe Katharina und die junge Zisterzienserin Anna Sassen, den Prediger Antonius Becker und den Drucker Ludwig Dietz ... Alle erzählen Schmidt ihre eigene Wahrheit – in dieser Stadt, die zerrissen ist zwischen dem alten und dem neuen Glauben, zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Alt und Jung. Doch Murmann spielt ein eigenes Spiel. Schmidt läuft auf einmal die Zeit davon ... Für jeden Liebhaber historischer Krimis unverzichtbar!

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Deutschland deine Pommern
Hans Werner Richter versammelt Erlebnisse, Anekdoten und erdachte Gespräche und spürt mit dem ihm eigenen liebevollen Humor dem Naturell des »Pommern« nach. Eine unterhaltsame (Kultur-)Geschichte. Aus dem Inhalt: Mensch, Karl, das Leben ist schwer. Was ist ein Pommer? Die Unterschweden und die Westkalmücken. Ist ein Vorpommer gleich einem Hinterpommern und umgekehrt? Gnädige Frau, ick sägel noch väl scheiver. Betrachtung über die pommerschen Küstenbewohner Alles in allem eine traurige Geschichte. Wie es den Pommern in der Historie erging Dat is kein Schwin, dat is jo ein Giraff. Pommersche Gastronomie Wenig Genies, doch viele Originale. Bedeutende Pommern Ein Stier, söbenmol so grot as ein Elefant. Eine herrlich besoffene Sprache Als Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke eines der großen deutschen Gegenwartsautoren wieder lieferbar

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Die Briefe -Band 2. Briefwechsel mit Ingrid Prignitz
1969 begann die Zusammenarbeit zwischen Franz Fühmann und Ingrid Prignitz. Schnell wurde die Hinstorff-Lektorin für den Autor zu einer maßgeblichen Ansprechpartnerin und nach 1975 der ausschlaggebende Grund für seine dauerhafte Bindung an den Verlag. 1974 arbeiteten beide an der Konzeption der Fühmann-Werksausgabe, ab 1975 war Ingrid Prignitz über eineinhalb Jahrzehnte zuständig für alle bei Hinstorff erscheinenden Bücher Fühmanns. Knapp zehn Jahre blieben für das gemeinsame Arbeiten, Jahre, die für das Schaffen Fühmanns die wichtigsten wurden. Herausragende Werke entstanden, u.a. der epochale Trakl-Essay »Vor Feuerschlünden« und das Fragment gebliebene »Bergwerk«-Projekt. Ingrid Prignitz war Ratgeberin, Vertraute, Adressatin bei Freude – »Ingrid, heureka, ich habs doch noch geschafft« – wie Wut: »... das ist verrottet und faul bis ins Mark, und gibt sich so biedermännisch, und – neee, ich habs satt.« Dieser Briefwechsel ist Arbeitsjournal, lebendiges Zeitdokument und bewegendes Zeugnis einer Freundschaft. 

Varianten ab 23,00 €
28,00 €
Die Briefe – Band 3. Briefwechsel mit Joachim Damm
Am 5. März 1975 schreibt der neunjährige Joachim Damm einen Brief. Und sein Wunsch, den er ans Ende seiner Zeilen setzt – »Wenn Du Zeit hast kanst du mir ja mal schreiben« (sic) – wird in Erfüllung gehen. Denn Franz Fühmann antwortet. Bald entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel zwischen dem Kind und dem berühmten Autor, werden Gedanken ausgetauscht, Pläne geschmiedet – entsteht gar ein gemeinsames Theaterstück.Fühmann bezeichnete Kinder nicht nur als »das ideale Publikum«. Vielmehr begegnete er ihnen ohne pädagogisch erhobenen Zeigefinger, ließ ein Oben und Unten nicht aufkommen. Erstmals erscheint nun der gesamte Briefwechsel Fühmanns mit einem Kind – ein manchmal nachdenklicher, manchmal fröhlicher Dialog. Wobei der Schriftsteller oft anmerkte, wie es ihm in der Welt der Erwachsenen erging: »Ich selbst würde mich für ein Kamel halten. Ich arbeite blödsinnig viel und bin ausdauernd, komme mit wenig Nahrung aus und lasse mich leicht an der Nase herumführen.«

22,00 €