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Literatur bei Hinstorff

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Abenteuer auf dem Darß
Wir schreiben das Jahr 1948 – Zeit des Neuanfangs, Zeit des Umbruchs. Für ein paar Wochen ist eine alte Mühle auf dem Darß das Ferienziel von vier Berliner Jungs. Nicht nur am Ostseestrand in Prerow oder dem Darßwald erleben sie ihre Abenteuer; es wird gesegelt, Wilderern nachgestellt, eine Ruine erkundet, einer der vier vor dem Versinken im Moor gerettet, ein Leuchtturm bestiegen, ein Floß gebaut, ein Brand gelöscht ...

12,99 €
Annäherung an Ahrenshoop
"Die Reflexe des Sonnenlichtes zaubern rötliche Flecken in das Blau – so etwas muss man erstmal sehen; und wenn man es sieht, muss man es malen wollen; und wenn man es malen will, muss man es auch können." Nicht nur das besondere Licht machte Ahrenshoop ab dem späten 19. Jahrhundert zu einem magischen Anziehungspunkt für Künstlerinnen und Künstler. Auch die oft stille, trotzdem großartige Landschaft – Meer, Bodden, Steilküste, Wälder, dazwischen gestreut die Häuser und Felder – zeigte ihre Wirkung. Anschaulich, einfühlsam und zuweilen kritisch erinnert Frank Schlößer an die Anfänge der Künstlerkolonie. An Paul Müller-Kaempff und seine Entdeckung des Dorfes. An die nachziehenden Kollegen und Kolleginnen. An den technischen Fortschritt, der es erst ermöglichte, schnell aus den Städten ans Meer zu gelangen. An Malschulen und Staffeleien unter freiem Himmel. Eine Spurensuche im heutigen Ahrenshoop, die nicht nur ins Kunstmuseum führt, sondern auch in einen labyrinthischen Wald.

14,00 €
Autorisierte Werkausgabe in 8 Bänden
Erstmals erscheinen die bei Hinstorff seit fast zwei Jahrzehnten in Einzelbänden versammelten Werke Fühmanns komplett in der noch von ihm autorisierten Auswahl. Die Ausgabe umfasst u. a. Erzählungen, Gedichte, Nachdichtungen, Essays, Porträts und Reportagen Fühmanns.

76,00 €
Bark Magdalene
1856. Schwere Sorgen bedrücken die Vossens, die Niemanns, die Permiens – angesehene Wustrower Schifferfamilien. Auf der Helling der Ribnitzer Werft wartet eine Bark auf den Tag, an dem der junge Tönnies Voss mit ihr auf große Fahrt auslaufen soll. Doch schon jetzt erweist sich der Neubau als zu teuer, die Situation auf dem Frachtmarkt ist beunruhigend, und die Mittel der Familie sind erschöpft. Daniel Bradhering könnte helfen, wie schon so oft. Aber darf man ihn jetzt noch darum bitten, nachdem Tönnies gegen alle überkommenen Gesetze des Lebens auf dem Fischland verstoßen und sich von Ida Bradhering abgewandt hat, die ihm von Kindheit an versprochen war? Seit jenem Altjahrsabend, an dem die schöne Magdalene Jansen zum ersten Mal in den Kreis der Familie trat, sehen die Alten mit Bekümmerung, dass nun diese Fremde die Fäden in Tönnies' Leben zieht. Sie aber ist die Tochter eines Zugewanderten, in dessen Lebensgrundsätzen eine neue Zeit Gestalt annimmt, die die festgefügte Tradition der Partenreederei, die Welt der Segelschifffahrt zu zerstören droht. Aus jeder Zeile des Romans spricht die liebevolle Anteilnahme Käthe Miethes für ihre Gestalten, deren Schicksal die Segelschiffe waren.

12,90 €
Bernsteinhexe und Kaiserbäder
Ein Lesebuch über Landschaft, Bewohner und Geschichte der Insel Usedom Außer Sagenhaftem zur Insel und zur Stadt Usedom gibt es Selma Lagerlöfs Texte zum vielbeschriebenen Vineta und den Auszug aus Günter Grass' Roman "Die Rättin". Friedrich Rückert spricht in seinem Gedicht von einem "Kloster im Lande Usedom" und dem Verhalten der Mönche. Swinemünde und die Kaiserbäder sind Themen für Theodor Fontane und Franz von Gaudy. Carola Sterns, Hans Werner Richters wie auch Victor Klemperers Beiträge lassen Inselerlebnisse in ihrer ganzen Einmaligkeit nachempfinden. Beeindruckend auch die Schilderungen des Malers Otto Niemeyer-Holstein von Lüttenort. Geschichten und Geschichte sind im wahrsten Sinne des Wortes ein Kapitel für sich – auch in diesem Band: Es vereint Dokumentarisches und Literarisches von Ruth Kraft, Alfred Döblin, Wolfgang Kohlhaase, Friedrich Spielhagen, Eva-Maria Hagen, Arnolt Bronnen, Sabine Curio und vielen anderen. Und so ist ein Usedom-Buch entstanden – anders als vorige und ähnlich ... ähnlich dieser Insel und ihrer Vielfalt, die alle Autoren durch ihre Texte namhaft gemacht haben.

12,99 €
Das Fischland
Käthe Miete erzählt von der Schönheit und der Eigenart des Fischlandes, ihrer Heimat. Ein lebensfrohes und liebenswertes Bild einer der eigenwilligsten Landschaften entsteht in ihren Geschichten. Sie berichtet von Steinsammlungen, von Sturmfluten und Feuerbrünsten und von der Heimat der Fahrensleute. Die phantasievolle Architektur der Fischlandhäuser bezaubert sie ebenso wie das Brauchtum und die Geschichte. Selbstverständlich nimmt Käthe Miethe regen Anteil am ausgelassenen un d außergewöhnlichen Leben der Künstler.

14,00 €
Das Judenauto
Ein Auto. Ein Auto, mit dem Juden herumfahren, um Mädchen einzufangen, wegzubringen, damit sie geschlachtet werden können, ihr Blut zu Zauberbrot gebacken werden kann. Es ist ein Gerücht, 1931, im Böhmischen, das damals seit gut einem Jahrzehnt zur Tschechoslowakei gehört, in dem aber weiter viele Deutsche leben. Eine angespannte Lage. Eine Zeit, in der jene mehr und mehr die Oberhand gewinnen, die die Stimmung anheizen, die Feindbilder schaffen und immer weiter malen. Hass wird gesät, Verschwörungstheorien wirken – selbst bei Kindern. So bei den Neujährigen, denen eine Mitschülerin von besagtem Auto erzählt. 1962 erschien erstmals „Das Judenauto“. Jener Erzählzyklus, der zum erfolgreichsten Buch Franz Fühmanns werden sollte. Ich hatte Erfahrungen, existentielle Erfahrungen ..., die ich mitteilen wollte. In 14 Kapiteln widmet sich Fühmann Ereignissen, in denen sich die Brüche und Abgründe in der deutschen und damit europäischen Geschichte der Jahre 1929 bis 1949 widerspiegeln. Weltwirtschaftskrise, Münchener Konferenz, Besetzung des Sudetenlandes, Beginn des Zweiten Weltkriegs, der Überfall auf die Sowjetunion, Stalingrad, das Attentat auf Hitler, Kapitulation und Potsdamer Konferenz, Nürnberger Prozess und Gründung der DDR. Reportagen durch die Zeitnannte Fühmann seine Erzählungen. Ziel war es, eine Figur von untenzu zeigen; wie sieht sie sogenannte historische Ereignisse. Wie schaut es zum Beispiel im Alltag aus, wenn ein Weltkrieg ausbricht. Fühmann erzählt mitreißend, bedrückend, anschaulich, spannend. Macht nachvollziehbar, wie aus einem Vorurteil ein Gerücht, aus einem Gerücht neuer Hass, aus Hass völlige Verblendung wird. Wie sich Menschen freiwillig in die Scheinwelt einer Ideologie begeben, in der Fakten nur dann stimmen, wenn sie einem passen, und ansonsten als Lüge abgetan werden. Einer Scheinwelt, durch die viele offenen, aber oft nicht sehenden Auges in den Untergang marschieren. „Das Judenauto“ folglich: ein beklemmend aktuelles Buch. Das schon viele Leserinnen und Leser gefunden hat – aber dringend noch weitere Verbreitung braucht.

18,00 €
Das Nibelungenlied
Er trat vor Kriemhild, doch er wagte nicht mehr, sie anzublicken. Die Königin aber sagte, wie es die Sitte gebot: "Seid mir willkommen, Herr Siegfried, guter, edler Ritter!" Da wurde Siegfried über und über rot, und er verneigte sich tief vor der Schönen ... Ritter und Jungfrauen, Liebe und Tod, Ehre und Intrigen, Freund- und Feindschaften, Feste und Kämpfe – das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gehört zu den Stoffen der Weltliteratur, die bis heute fortwirken. So veröffentlichte auch Franz Fühmann 1971 seine Fassung des Heldenepos, erzählt von Siegfried, dem Drachentöter und Königssohn aus den Niederlanden, der sich aufmacht, Kriemhild zu freien, ein Mädchen, das war so auserlesen, daß man rings in den Landen kein schöneres an Wohlgestalt finden konnte, aber auch kein schöneres an Tugend und Edelsinn. Und er berichtet von Brünhild, die von Burgunds König Gunther durch eine List besiegt und zur Frau genommen wird, sowie über Hagen von Tronje, der Siegfried tötet und damit eine Kette unglückseliger Ereignisse heraufbeschwört. ... natürlich will ich das Original nicht ersetzen, ich will zu ihm hinführen, bekannte Fühmann. Folglich zeigt er, fern deutschtümelnder Interpretationen vergangener Zeiten, die Figuren in all' ihrer Widersprüchlichkeit, verweist auf Machtstrukturen und diesen zugrundeliegenden Verhaltensweisen, die schließlich in die vorhersehbare Katastrophe münden. Bis zum letzten Schwerthieb eine spannende Lektüre.

Varianten ab 9,99 €
14,00 €
Das Ruppiner Tagebuch
Nicht, wie bei Fontane beschrieben, grau wie die Müllertiere, sondern bequem im Auto, mit drei Koffern, einen Anzug am Bügel fährt Franz Fühmann 1967 nach Neuruppin. Um einer Auftragsarbeit nachzukommen. Soll er doch für den Aufbau-Verlag Fontanes Wanderungen durch die Mark nachvollziehen. Wobei ausdrücklich gewünscht wird, den Wandel seit Gründung der DDR herauszustellen. Der Text jedoch wird nicht publiziert. Denn der Fühmann der späten sechziger Jahre ist keineswegs mehr der systemtreue Schriftsteller, dem ein letztlich staatskonformes Werk gelingen kann. Sein Neuruppiner Tagebuch verschwindet folglich erst einmal in den Schubladen ... ... und erscheint nun endlich in einer sorgfältig editierten Ausgabe. Ein aufschlussreiches, detailreiches, oft humorvolles Buch über die Mark und das dortige Leben. Zugleich ein spannendes Buch über einen Dichter, der sich zu lösen beginnt von einer Anschauung, die auch einmal die seine war. Und dies bereits in einer Offenheit, die Fühmanns weiteren Lebenswegund sein Werk bestimmen werden – und die ihn auch 20 Jahre nach seinem Tod zu einem hochaktuellen Autor machen.

29,90 €
Der nautische Urlaub
In Seedorf, einem Badeort an der Ostsee, ist es Herbst geworden, die Sommergäste sind wieder fort – bis auf einen: den Lokalredakteur Ernst-Egon Wunderlich. Diesem letzten Fremden gegenüber zeigen sich die Einheimischen mitteilsam: drei alte Schiffer, zwei Kapitäne in mittleren Jahren, ein Apotheker, ein Postmann. Diese Menschen vermögen es, seine biedere Vorstellung vom wortkargen, schweigsamen norddeutschen Menschenschlag zu erschüttern. Was erzählt wird, sind Schiffergeschichten, die Wunderlich, immer ganz Reporterohr, gewissenhaft registriert.

14,99 €
Deutschland deine Pommern
Hans Werner Richter versammelt Erlebnisse, Anekdoten und erdachte Gespräche und spürt mit dem ihm eigenen liebevollen Humor dem Naturell des »Pommern« nach. Eine unterhaltsame (Kultur-)Geschichte. Aus dem Inhalt: Mensch, Karl, das Leben ist schwer. Was ist ein Pommer? Die Unterschweden und die Westkalmücken. Ist ein Vorpommer gleich einem Hinterpommern und umgekehrt? Gnädige Frau, ick sägel noch väl scheiver. Betrachtung über die pommerschen Küstenbewohner Alles in allem eine traurige Geschichte. Wie es den Pommern in der Historie erging Dat is kein Schwin, dat is jo ein Giraff. Pommersche Gastronomie Wenig Genies, doch viele Originale. Bedeutende Pommern Ein Stier, söbenmol so grot as ein Elefant. Eine herrlich besoffene Sprache Als Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke eines der großen deutschen Gegenwartsautoren wieder lieferbar

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Die Briefe -Band 2. Briefwechsel mit Ingrid Prignitz
1969 begann die Zusammenarbeit zwischen Franz Fühmann und Ingrid Prignitz. Schnell wurde die Hinstorff-Lektorin für den Autor zu einer maßgeblichen Ansprechpartnerin und nach 1975 der ausschlaggebende Grund für seine dauerhafte Bindung an den Verlag. 1974 arbeiteten beide an der Konzeption der Fühmann-Werksausgabe, ab 1975 war Ingrid Prignitz über eineinhalb Jahrzehnte zuständig für alle bei Hinstorff erscheinenden Bücher Fühmanns. Knapp zehn Jahre blieben für das gemeinsame Arbeiten, Jahre, die für das Schaffen Fühmanns die wichtigsten wurden. Herausragende Werke entstanden, u.a. der epochale Trakl-Essay »Vor Feuerschlünden« und das Fragment gebliebene »Bergwerk«-Projekt. Ingrid Prignitz war Ratgeberin, Vertraute, Adressatin bei Freude – »Ingrid, heureka, ich habs doch noch geschafft« – wie Wut: »... das ist verrottet und faul bis ins Mark, und gibt sich so biedermännisch, und – neee, ich habs satt.« Dieser Briefwechsel ist Arbeitsjournal, lebendiges Zeitdokument und bewegendes Zeugnis einer Freundschaft. 

Varianten ab 23,00 €
28,00 €
Die Briefe – Band 3. Briefwechsel mit Joachim Damm
Am 5. März 1975 schreibt der neunjährige Joachim Damm einen Brief. Und sein Wunsch, den er ans Ende seiner Zeilen setzt – »Wenn Du Zeit hast kanst du mir ja mal schreiben« (sic) – wird in Erfüllung gehen. Denn Franz Fühmann antwortet. Bald entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel zwischen dem Kind und dem berühmten Autor, werden Gedanken ausgetauscht, Pläne geschmiedet – entsteht gar ein gemeinsames Theaterstück.Fühmann bezeichnete Kinder nicht nur als »das ideale Publikum«. Vielmehr begegnete er ihnen ohne pädagogisch erhobenen Zeigefinger, ließ ein Oben und Unten nicht aufkommen. Erstmals erscheint nun der gesamte Briefwechsel Fühmanns mit einem Kind – ein manchmal nachdenklicher, manchmal fröhlicher Dialog. Wobei der Schriftsteller oft anmerkte, wie es ihm in der Welt der Erwachsenen erging: »Ich selbst würde mich für ein Kamel halten. Ich arbeite blödsinnig viel und bin ausdauernd, komme mit wenig Nahrung aus und lasse mich leicht an der Nase herumführen.«

22,00 €
Die Briefe. Band 1: Briefwechsel mit Kurt Batt
Auf sieben Bände und über 4 000 Seiten ist die Ausgabe der Briefe Franz Fühmanns angelegt, die in den nächsten Jahren erscheinen wird. Bisher sind nur einige der über 10 000 erhaltenen Briefe veröffentlicht worden; nun ergibt sich endlich ein umfassender Blick auf diesen Teil des Œuvres von Franz Fühmann. Einen sehr wichtigen Teil, denn Fühmann war ein Briefeschreiber par excellence, der sich in diesem Medium mit anderen (und sich) austauschte und ihn beschäftigende Probleme reflektierte.Am Anfang steht der Briefwechsel mit einem seiner bedeutendsten literarischen Ansprechpartner: Kurt Batt, über viele Jahre Cheflektor des Hinstorff Verlages, einer der besten, die es in deutschen Landen je gegeben hat. Seinen Autorinnen und Autoren gegenüber loyal, engagiert, was teilweise starke, aber immer begründete Kritik mit einbezog. Eine Autorität – auch für einen gestandenen Schriftsteller wie Franz Fühmann.

Varianten ab 17,00 €
22,00 €
Die Flut
Schwere Stunden haben die Fischer, kleinen Büdner, Buhnenbauer und Schiffer des Dorfes Ahrenshoop am 12. und 13. November des Jahres 1872 durchzustehen: Eine Sturmflut bricht herein und verwüstet den Ort, bringt Kummer, Not und Elend über Arm und Reich. Käthe Miethe, die seit 1939 selbst in Althagen auf dem Fischland lebte, veröffentlichte erstmals 1953 den Roman »Die Flut«. Aber nicht nur die Naturkatastrophe und deren unmittelbare Auswirkungen auf die Familien schildert sie ergreifend, sondern auch an vielen Einzelschicksalen macht sie deutlich, dass für die Bewohner des idyllischen Dünendorfes eine neue, konfliktreiche Zeit anbricht. Noch verdienen die Schiffer Konow, Voß und Permien mit den großen Segelschiffen ausreichend Geld, um sich einen gehobenen Lebensstandard leisten zu können. Doch schon bald zeichnet sich ab, dass den mit Dampf betriebenen Schiffen die Zukunft gehören wird. Eines Tages erscheinen Maler sowie Malerschülerinnen samt Professor Alfred Schulzendorf in Ahrenshoop und bringen eine ganz andere Art der Weltsicht, der Einstellung zum Leben, die den Einheimischen bisher fremd gewesen ist, mit. Und nach und nach tut sich eine neue Erwerbsquelle auf: Sommergäste stellen sich ein, Zimmer werden vermietet, Herr Dahm feiert das strahlende Einweihungsfest seines Palast-Hotels. Die Konkurrenz der kleinen Unternehmer entsteht. Ahrenshoop entwickelt sich zum exklusiven Badeort, neue Probleme und Gegensätze tun sich auf. Käthe Miethe erzählt von vierzig Jahren des Ostseebades Ahrenshoop in einem Heimatroman, der Schicksale, soziale Spannungen, Machtkämpfe deutlich macht, und stellt künstlerisch eine Epoche dar, die zu den bewegtesten in der deutschen Geschichte gehört.

16,99 €
Die gehäutete Zeit
Jesus im Kreise seiner Jünger und Frauen. Nichts Menschliches ist ihm fremd. Jesus nimmt Judas, gegen den Willen der anderen Jünger, bei sich auf. Judas ist ihm verfallen. Aber welche Rolle ist ihm zugedacht? Die Römer fürchten die Jünger und ihren Anführer wie eine Bande Revoluzzer. Die Juden fürchten einen Unruhestifter, der nach dem Tod des Täufers Johannes einen neuen Gottesbegriff verkündet. Judas könnte seinen Herrn retten, so wird ihm gesagt, wenn er ihn an die Römer verrät. Beide, Jesus und Judas, wachsen und spielen ihre Rolle, die zum Heilsplan gehört. Sie können auf ein Szenarium verzichten, obwohl sie in einem Stück agieren, das ein unbekannter Regisseur inszeniert. Realität und große Literatur in ihrem Spannungsverhältnis sind Merkmale dieses faszinierenden Romans, der zugleich eine Sprachschöpfung ist, wie man sie heute kaum noch findet.

6,99 €
Die Gerechten von Kummerow
Ein kleines Dorf, romantisch gelegen inmitten des Bruch, in dem die Natur noch erlebbar ist. Mit Bauern, Tieren, Pastor, Kantor, Dorfschule und vielen glücklichen Kindern. Klingt nach Idylle am langweiligen Ende der Welt? Denkste!Auch in Kummerow fliegen die Fäuste, kommt es zu dramatischen Duellen, führen Liebe und vor allem Eifersucht zu inneren und äußeren Verwicklungen, gibt es den Kampf um den richtigen Glauben und um die Gerechtigkeit, finden sich wütende Polizisten ein, Brandstifter, Heuchler, Diebe. Aber eben auch jene, die dem etwas entgegenzusetzen haben. Erzählt werden die Abenteuer von Martin Grambauer und Johannes Bärensprung, zwei Freunden, die nicht nur an Tom Sawyer und Huck Finn erinnern, sondern in ihren Taten und (seltenen) Untaten dem berühmtesten Jungenpaar der Weltliteratur nicht nachstehen.

29,99 €
Die Halbinsel Darß und Zingst

Varianten ab 9,99 €
12,99 €
Die Heiden von Kummerow
Jubiläumsausgabe zu 75 Jahren "Die Heiden von Kummerow": Der vielfach ausgezeichnete Leipziger Illustrator Egbert Herfurth gab Martin Grambauer, Kantor Kannegießer und den anderen Kummerowern in seinem unverwechselbaren Stil ein neues Gesicht. Behutsam angepasst an die neue Rechtschreibung, mit Lesebändchen und einem Daumenkino, kommt der Bestseller nun im Festgewand daher. Sie frönen immer noch der Heidentaufe, trotz Widerstands seitens des zumindest körperlich respektablen Pastors Breithaupt, opfern mehr oder zuweilen auch verdächtig weniger üppige Martinsgänse der kirchlichen Gewalt, verstehen es, die Mächte der Finsternis zu beschwören und machen unter dem Baum der Erkenntnis manch überraschende Erfahrung – "Die Heiden von Kummerow", sicher eine heitere Dorferzählung, aber doch viel mehr: Denn Ehm Welks Liebeserklärung an Kummerow und seine schlagfertigen Bewohner erliegt nicht der Gefahr, in einer biederen und volkstümlich heilen Welt zu erstarren; Gut und Böse haben immer mehrere Facetten. Spannungen gibt es, Ungerechtigkeiten, Niederlagen. So bleibt die Geschichte aus einem norddeutschen Dorf vor dem Ersten Weltkrieg packend, voller Überraschungen und bis heute gültiger Betrachtungen der Welt.

Varianten ab 13,00 €
18,00 €
Die Hexe von Coserow
Coserow, ein Dorf auf Usedom im 17. Jahrhundert. In Europa wütet der Dreißigjährige Krieg, und selbst die auf den ersten Blick malerische Ostsee-Insel ist betroffen. Zerstörungen, Armut, Hunger und die Wirren für sich ausnutzende Despoten bestimmen das Leben der Bevölkerung. So auch das des Pfarrers Abraham Schweidler und seiner Tochter Maria. Er: aufrecht und mutig, demnach ein Dorn im Auge der korrupten Obrigkeit, sie: tugendhaft und von betörender Schönheit, auf die bald schon der tyrannische Hauptmann Wittich von Appelmann aufmerksam wird. Eine Konstellation, die zu Turbulenzen führen muss, Maria und ihren Vater an den Abgrund treibt und sie vor die Alternative stellt, den Begehrlichkeiten Wittichs nachzugeben oder ihr Leben zu verlieren. "Die Bernsteinhexe" lautete der Roman, mit dem der Usedomer Wilhelm Meinhold 1843 in Deutschland schlagartig Berühmtheit erlangte und der noch heute viele Leser findet. Wenig bekannt war und ist jedoch, dass es eine frühere Fassung gab: "Die Hexe von Coserow", geschrieben um 1826, viel knapper als die spätere lange Version gehalten und frei von deren fantastischen Übertreibungen.

Varianten ab 7,99 €
9,99 €
Die Insel Poel und der Klützer Winkel
Ende der 1950er Jahre entstand dieses Heimatbuch, das durch die liebevolle und kenntnisreiche Beschreibung der Insel Poel und des Klützer Winkels auf sich aufmerksam machte. Fritz Meyer-Scharffenberg hat es verfasst und Klaus Meyer, Sohn des Schriftstellers, durch behutsame Änderungen eine Neuauflage möglich gemacht, die sich vor allem mit der Historie der Insel und des Klützer Winkels befasst. Vom Poeler Markttreiben, von Grabungen auf der Insel,von der Herkunft der Ortsnamen und vom Besuch des Schwedenkönigs Gustav Adolf wird erzählt. Eine Poeler Hochzeit, Sagen, das älteste Dorf, die Malchower Boddenlandschaft, Gollwitz, Reusen, Knurrhähne und Walfische, der Faule See, der Schwarze Busch und Betrachtungen zum Klima – all das findet man eingebettet in humorige oder dramatische Episoden von der Insel. Interessante Begebenheiten erzählt Fritz Meyer-Schaffenberg ebenfalls über den Klützer Winkel. Die Historie des Ortes Klütz, die Rolle derer von Plessen und der Grafen von Bothmer, die Entstehungsgeschichte der Landschaft, die anheimelnde Architektur des niedersächsischen Bauernhauses, die große Sturmflut zeichnen ein bewegtes Bild der Region, das ausführlich ergänzt wird durch Geschichten über die Entwicklung des Ostseebades Boltenhagen und vieles andere mehr.

12,90 €
Die Insel Rügen
Keine Geringere als Käthe Miethe schrieb das Vorwort zu dem Band von Wolfgang Rudolph, den der Maler Georg Hülsse illustrierte. Mit Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis führt der Autor über die Insel Rügen, erzählt von der Eigenart der Landschaft, von den Menschen und ihrer Geschichte. Da werden die vier Gesichter des Swantevit wieder lebendig und auch die Zeit, als Rügen noch Festland war. Der Leser erfährt die Sicht von damals mit ihren Wertungen und Schlussfolgerungen und wird sich den Worten Käthe Miethes vorbehaltlos anschließen: „Vollständigkeit ist ein Ziel, an das sich ein echtes Heimatbuch nie verlieren darf. Es soll sich an das Wesentliche halten. ... Rügen, so wie es sich heute zeigt, wie es die Rüganer kennen, die Gäste erleben und lieben, diese bunte Welt der Bodden und Beeken, der Wälder und Felder, Rügen, so wie es in Jahrtausenden geworden ist durch die See, die noch heute von allen Seiten in das Land einzieht, durch das Wirken der Menschen, die Insel der Schiffer, der Fischer und der Bauern – es läßt sich mit wenigen Worten nicht umreißen."

Varianten ab 4,99 €
14,99 €
Die Insel Usedom
In seinem 1953 erstmals erschienenen Erzählband zeichnet Hermann Heinz Wille ein anschauliches und lebensvolles Bild von einem Stück »Heimaterde«, stellt die Insel Usedom und ihre Menschen so dar, wie sie sind und wie sie geworden sind. Vergangenheit und Gegenwert reichen sich in seinen Geschichten die Hand und weisen den Blick auf die Zukunft. Neben dem Historischen, das uns zeigt, wie das Land gewachsen ist und durch welche Ereignisse die Bevölkerung geprägt wurde, stehen gleichberechtigt die Schilderungen des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens. Hermann Heinz Wille schrieb seine Erzählungen aus Heimatliebe im besten Sinne: »Wer das Land kennt, in dem er lebt, dem bildet sich der Blick für das Große und Weite.« Der Band entstand nach zahlreichen Urlaubswochen auf dem »gesegneten Fleckchen Erde, dem ich meine schönsten Sommer verdanke«, so Wille im Geleitwort.

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Die Rostocker Sieben und andere Merkwürdigkeiten
Wichtige Anregungen verdanken wir dem bei Hinstorff erschienenen Band "Die Rostocker Sieben und andere Merkwürdigkeiten", formulierte Walter Kempowski 1994 in seiner editorischen Notiz zu dem Buch "Mein Rostock". Vielen Lesern wird es ebenso ergangen sein wie dem bekannten Schriftsteller, der der Stadt seiner Jugend in vielen Romanen ein Denkmal setzte. Geschichte wird zu Geschichten, die den besonderen Reiz dieser alten Hafen-, Universitäts- und Hansestadt an der Warnow deutlich machen: Da wird von Festen auf dem Pfingstmarkt erzählt, von Ferien in Ausflugslokalen; Originelles über Originale und auch ganz Gegenwärtiges erfährt der Leser. Natürlich kommen "große" Rostocker zu Wort: Walter Kempowski, wie schon erwähnt; Ricarda Huch nannte Rostock eine "heroische" Stadt, Adolf Wilbrandt spricht von Kinderjahren unter den "soeben Karken" und zwischen den "soeben Toren". Arnold Zweig erinnert sich der Vorlesungen Wolfgang Golthers, Curt Goetz weiß zu erzählen von den Brettern, die die Welt bedeuten. Die meisten holte die Universität in die Stadt: Ulrich von Hutten, Heinrich Seidel, Arno Esch und Uwe Johnson. Manche nur für ein Zwischensemester, andere, um zu promovieren oder sich ein Ehrendiplom abzuholen. Bei solch einer Gelegenheit beobachtete Albert Einstein "Ergötzliches in der Kleinstaat-Politik". Georg Heym machte sogar einen deftigen Reim auf Rostock: o Jesu, wolltest du dich unsrer erbarmen, / Denn in Rostock soffen wir wie die Ortsarmen. Viele andere priesen Rostock auf Niederdeutsch und setzten der Stadt auf diese Weise ein Denkmal: Fritz Reuter, die Gebrüder Eggers, Max Dreyer, Berthold Brügge, Kurt Dunkelmann – und natürlich John Brinckamn mit "Rostock, min oll Vadderstadt" und einer sehr aufschlussreichen Korrespondenz aus dem Jahre 1836. Kurt Tucholskys "Prinzessin" aus "Schloß Gripsholm" hat ihre ganz eigene Art der Wiederbegegnung mit Rostock-Warnemünde: Harre Gott, nein ... Da ische den Strom, da bin ich sozusagen an groß geiworn! Da wohnt scha Korl Düsig un min oll Wiesendörpsch, un in das nüdliche lütte Haus, da wohnt Tappsier Kröger, den sind solche netten Menschen, as es auf diese ausgeklürte Welt sons gah nich mehr gibt ... Und das is Zenater Eggers sin Hus, Dree Linden. Un sieh mal: das alte Haus da mit den schönen Backsteingiebel – da spükt es in! ... Da-da ist das Haus, wo die alte Brüshaber in giewohnt hat, die war ein so fühnsch, daß ich 'n beßres Zeugnis gehabt hab als ihre Großkinder; die waren immer so verschlichen ... und da hat sie von 'n ollen Wiedow, dem Schuldirektor, gesagt: Wann ick den Kierl inn Mars hat, ick scheet em inne Ostsee! ... Anekdoten, Geschichten, Gedichte zum Ruhm und zur Ehre einer Stadt, ein Buchgeschenk und ein Geschenk-Buch, das Glück bringt, nicht nur wegen der Sieben.

12,90 €