Geschichte hautnah erleben


Mecklenburg-Vorpommern in Bildern vergangener Zeiten

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750 Jahre Kloster zum Heiligen Kreuz
Am 22. September 2020 jährt sich die Gründung des Klosters zum 750. Mal. Im Mittelalter lebten hier Nonnen nach der Regel des Zisterzienserordens. Sie stammten meist aus Rostocker Familien. 1584 wurde es evangelisches Damenstift für neun Konventualinnen aus gut situierten Familien der Stadt. Das Kloster wurde 1920 offiziell geschlossen. Die letzte Stiftsdame trat aber noch 1948 ein und starb 1981. Mit ihr endeten 711 Jahre Geschichte eines Konventes von Nonnen und Stiftsdamen. Doch die Geschichte des Klosters ging als Ort eines Museum weiter.

16,99 €
Alles 50 Jahre später? Die Wahrheit über Bismarck und Mecklenburg
„Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später." Mit diesem angeblichen Bismarck-Zitat charakterisierte noch 2007 der amtierende Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern dem „Spiegel" gegenüber seine Heimat. Der Ausspruch zählt zu den populärsten Wendungen, wenn es darum geht, die Besonderheit Mecklenburgs zu beschreiben. Im auffallenden Gegensatz zu seiner Beliebtheit steht seine mangelnde Belegbarkeit. Eine genauere Quelle als „Bismarck" ist nirgendwo zu ermitteln. Schwerins Stadtarchivar Bernd Kasten hat sich mit großem Spaß auf den Weg gemacht, die Wahrheit über den ersten deutschen Reichskanzler und Mecklenburg herauszufinden. Entlang dieses Weges bietet er dem Leser, kompakt und übersichtlich präsentiert, regionalgeschichtliche Hintergründe für die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts sowie die überaus bewegte Zeit danach bis in die 1920er-Jahre. Das Buch zu einer der meistverwendeten Floskeln über Mecklenburg. Gute Unterhaltung, die klüger macht!

16,99 €
Als Nichtschwimmer auf den Weltmeeren
Hagen Deecke verlässt 1960 sein Elternhaus. Aus dem Bauernsohn wird ein Matrose bei einer der größten Reedereien der Welt – der DDG HANSA in Bremen. Dass er nie schwimmen lernte, erfährt niemand. Getragen vom Seefahrertraum und von jugendlicher Naivität holt ihn die Wirklichkeit an Bord und in den Häfen schnell ein: Kameraden kommen ums Leben, sein Schiff wird fast von einer Bohrinsel zerrissen, ein Tanker versinkt samt Besatzung vor Kapstadt. Rekonstruiert aus Briefen und Tagebüchern und voller scharf skizzierter Porträts der »Mitgefangenen an Bord« legt der erfahrene Autor die unglaublich dicht erzählte, schonungslose Geschichte seiner 15 Jahre zur See vor, die ihn zu einem Kapitän auf den Weltmeeren machte.

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Auf Fotopirsch durch Rostock um 1960 und heute
Jochen von Fircks, mehrfacher Sachbuchautor, der im Herbst 1956 sein Schiffsmaschinenbaustudium begann, war und ist immer auch mit der Spiegelreflexkamera unterwegs. Dabei beweist er ein ganz persönliches Talent dafür, seine Heimat Rostock abzulichten. Um 1960 herum entstanden Aufnahmen, die zwischen den Neubauten auch die noch immer sichtbaren Kriegswunden der Innenstadt zeigen. Eindrucksvoll fing er die damalige Aufbruchsstimmung ein und stellt in diesem Band die historischen Schwarz-Weiß-Bilder der heutigen Szenerie gegenüber – etwa 60 Jahre später aus ähnlichen Blickwinkeln und in Farbe fotografiert. Mit diesen Vorher-/Nachher-Effekten entsteht ein bemerkenswerter Ausschnitt der Veränderungen. »Dieses Buch gehört damit unbedingt in die Bibliothek all jener, die Rostock lieben und die diese Stadt als Zukunft für kommende Generationen sehen« (Dr. habil. M. Klaus Kilimann, ehemaliger Rostocker Oberbürgermeister).

16,00 €
Auf offener Straße
Historische Fotografien eines Stadtbildes zeigen weit mehr als alte Straßenzüge mit heute veränderten oder auch gänzlich verschwundenen Gebäuden. Fast immer erfassen derartige Aufnahmen – am Rande und eher unbemerkt – auch zahllose kleine Szenen aus dem alltäglichen Leben. Neugierige Kinder, das geschäftige Treiben in den Straßen oder stolze Hausbesitzer, die sich im Eingang präsentieren, geraten mit ins Bild. Genau diese Szenen am Rande nimmt der vorliegende Band unter die Lupe, was durchaus im Wortsinn zu verstehen ist. Doppelseiten stellen 56 Aufnahmen jeweils mit der Vergrößerung einer in ihnen verborgenen, vergangenen Alltäglichkeit gegenüber. Dieser Zoom, der die ausgewählten Fotografien auf eine besondere Weise zum Leben erweckt, zeigt Menschen in Rostock während der Jahre zwischen 1860 und 1989/90.

16,99 €
Aus dem Logbuch meines Lebens
»Von Montevideo ging es weiter zum Kap Hoorn und es begann die härteste Seemannsarbeit, die es gibt: ein Segelschiff gegen den Wintersturm um dieses Kap herum zu bringen. Drei Wochen lang haben wir gegen den Weststurm gekreuzt. Tag und Nacht fegten die schweren Brecher über Deck.« Kapitän Ernst Weitendorfs Lebensweg ist eine spannende Abenteuergeschichte aus der fernen Zeit der Segelschiffe. Mit 14 Jahren ging es für ihn 1897 von Rostock nach Hamburg. Bis ins hohe Alter führte er schließlich solch traditionsreiche Schiffe wie den gewaltigen Fünfmaster CARL VINNEN oder das DDR-Segelschulschiff WILHELM PIECK über die Ozeane. Das Buch erschien erstmals 1956 im Hinstorff Verlag Rostock.

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Backsteingotik
Sie bestimmen die Silhouetten vieler Städte und Dörfer Mecklenburg-Vorpommerns, stehen für Bürgerstolz, wirtschaftlichen Aufschwung, Selbstbewusstsein, sind Anziehungspunkte bis in die heutige Zeit geblieben – die Bauten der Backsteingotik; Bauten, die zu den kunsthistorisch bedeutendsten in Nordeuropa zählen, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass Städte wie Stralsund, Wismar und Lübeck in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Gottfried Kiesow, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und profunder Kenner der nordeuropäischen Backsteinkunst, sowie Thomas Grundner, einer der wichtigsten Landschafts- und Architekturfotografen in Deutschland, machen sie erlebbar: die Faszination, die von den Zeugnissen der mittlerweile über 500 Jahre zurückliegenden Epoche noch heute ausgeht. Sie stellen sie vor, die Höhepunkte sakraler Baukunst wie Münster und Klosterbezirk zu Bad Doberan, St. Nikolai und die im Wiederaufbau befindliche Georgenkirche in Wismar, den Dom zu Schwerin, Rostocks St. Marien und St. Petri, St. Nikolai und St. Marien in Stralsund, Kloster Eldena und die Greifswalder Marienkirche, Dorfkirchen, aber auch Beispiele profaner Architektur – Rathäuser, Stadtmauern und -tore, Kaufmannshäuser – vervollständigen das Bild. Wobei es den Autoren nicht nur darauf ankommt, die Bauwerke einzeln und in ihrem kunsthistorischen Zusammenhang darzustellen, sondern auch auf Hintergründe aufmerksam zu machen: die Technik beispielsweise, die bei der Fertigung des Backsteins angewandt wurde und zu dessen schneller Verbreitung beitrug, die Entwicklung der Schmuckformen, die im europäischen Kontext zu sehen ist, oder die wirtschaftlichen Bedingungen – machte doch erst der mit der Gründung der Hanse einsetzende ökonomische Aufschwung die gewaltigen Anlagen möglich. Ein ebenso informativer wie anschaulicher Band über ein einzigartiges kunsthistorisches Erbe Mecklenburg-Vorpommerns.

24,99 €
Bäderarchitektur
Antikisierende Säulen, barocke Putten, Rokokoranken, gotische Türme, Zinnen, Holzloggien, Erker und Jugendstilfenster – was sich wie ein Sammelsurium verschiedener Kunststile liest, gehört zu dem Schönsten, das die ohnehin schon reizvolle Küsten- und Seenregion Mecklenburg-Vorpommerns zu bieten hat: die Bäderarchitektur. Entstanden vor allem in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zählt sie heute zu den Sehenswürdigkeiten, die tausende Besucher an die deutsche Ostsee zieht. Die oft in strahlendem Weiß gehaltenen Gebäude beherbergen häufig wieder herrschaftlich ausgestattete Hotels, gemütliche Pensionen, Geschäfte, Cafés und Gaststätten. Der Bildband informiert über Geschichte und Baukunst der Bäderarchitektur und fängt das gesellschaftliche Leben im Angesicht von Küste und Seen ein.

29,99 €
Beständiger Wandel. Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Mecklenburg von 1900 bis 2000
Die ländliche Gesellschaft in Mecklenburg war im 20. Jahrhundert vielfältigen Herausforderungen und Umbrüchen ausgesetzt. Dazu zählen Agrarkrisen, zwei Weltkriege, die Bodenreform, die Kollektivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft und schließlich der Übergang in die Marktwirtschaft in den neunziger Jahren. Das Bild des ländlichen Raumes änderte sich zwischen 1900 und 2000 grundlegend. Der Agrarhistoriker Mario Niemann legt nun die erste Gesamtdarstellung der Geschichte des ländlichen Mecklenburg im 20. Jahrhundert vor. In zwölf Hauptkapiteln werden die Strukturen, Entwicklungen und Veränderungen in der Landwirtschaft und der dörflichen Gesellschaft Mecklenburgs dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei der Wandel der ländlichen Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Etliche zeitgenössische Fotografien aus verschiedenen Archiven, die zumeist erstmals hier veröffentlicht werden, illustrieren die Ausführungen. Interview zum Buch

45,00 €
Bootsleute erzählen
Bootsleute sind das Bindeglied zwischen Schiffsleitung und Mannschaft. Nicht ohne Grund sagte ein Personalmanager auf der Offizierskonferenz einer großen Hamburger Reederei im März 2010: „Es ist sehr schwierig, ein Schiff ohne Kapitän zu fahren. Ohne Bootsmann ist es unmöglich." In diesem Erinnerungsband plaudern die maritimen Projektmanager aus dem Nähkästchen. Fachliches Können, Durchsetzungsvermögen und menschliche Stärke sind die entscheidenden Qualifikationen eines Bootsmannes. Ein Versagen auf diesen Gebieten gefährdet nicht nur die Effizienz der Crew, sondern bedeutet ein erhebliches Risiko für das Leben und die Gesundheit der dem Bootsmann anvertrauten Besatzungsmitglieder. Diese Voraussetzungen lernt man nicht in der Schule – entsprechend bunt sehen die Karrierewege hier aus: Vom Betonbaufacharbeiter, Uhrmacher, Takler oder gar ohne Lehre zum Boots- oder Bestmann. In ihren Erzählungen berichten die Bootsleute von ihren Werdegängen und Aufgaben – gab es keinen Segelmacher, war es der Bootsmann, der zu Nadel und Garn greifen musste –, von ihrer Sicht auf Schiffe und Kapitäne, über ihren Alltag – Seekrankheit und Seenot – und über besondere Erlebnisse, wie mit Erich Honecker an einem Tisch sitzen oder den Elektriker über Bord gehen sehen. „Bootsleute erzählen" liefert mitreißende authentische Berichte von Bootsleuten aus Geschichte und Gegenwart, abgerundet mit einem informativen maritimen Glossar.

Varianten ab 9,99 €
12,95 €
Briefe von See. Aus dem Leben eines Kapitäns
Djakarta, 8. August 1983. "Liebe Heli, lieber Doc, die Indonesier lassen uns schmoren. Auf dem Schiff meines früheren Broterwerbs wäre uns längst das Trinkwasser ausgegangen, doch unser neuer Schnellfrachter-Typ verfügt über gößere Tanks ..." Diesem Brief, den Rainer Ritter aus der Ferne an seine Freunde schreibt, sollen noch viele weitere folgen. In seinen Jahren als Frachtschiff-Kapitän durchläuft er die "stürmische" Zeit um 1989, den Wechsel zum Containerdienst, den rasanten Wandel in China und technologische Veränderungen, z. B. bei der Navigation oder der Wettervorhersage. Die privaten Briefe zeugen von seinen Erlebnissen in den Häfen von San Francisco, Tokio oder Shanghai, der Arbeit eines Kapitäns und auch vom Bordleben einer internationalen Crew: "Der Koch kommt von den Philippinen, verbraucht Speiseöl in galaktischen Größenordnungen und würzt mir regelmäßig Sodbrennen an den Leib." Der Band versammelt ausgewählte Briefe und E-Mails aus den Jahren 1983 bis 2007.

14,99 €
Briefe von See. Aus dem Leben eines Kapitäns, Band 2
Rainer Ritter fuhr als Containerschiff-Kapitän bis ins Jahr 2011 zur See. Nachdem er in »Briefe von See« (Frühjahr 2015) aus der Zeit zwischen 1983 – 2007 erzählte, umfasst der zweite Band die letzten vier Jahre seiner Arbeit.Meist auf der Strecke zwischen Asien und Amerika eingesetzt, schildert Rainer Ritter mit Sprachwitz und Ernst die Eigenarten der Lotsen in Japan, die Einsätze der US-Küsten- wache oder das Ringen mit dem Charterer um Routen und Treibstoff. Auch musste er sich als Kapitän mit Themen wie moderner Piraterie auseinandersetzen. Den Tsunami und den darauf folgenden Super-GAU, die Fukushima verwüsteten, erlebten Ritter und seine Crew im März 2011 mittelbar: »Der Agent in Tokio ließ mich wissen, dass wir das einzige Großschiff waren, das so dicht am Epizentrum des Seebebens segelte.«

14,99 €
Das alte Mecklenburg in Photographien von Karl Eschenburg
"Der Warnemünder Fotograf Karl Eschenburg (1900-1947) bereiste zwischen 1928 und 1932 mit seinem Kleinwagen und seiner 9 x 12-cm-Plattenkamera Mecklenburg. Sein Ziel war es, die vielfältigen Landschaften, die Kulturdenkmäler und die Menschen dieses Landes für sein Archiv zu dokumentieren, um jederzeit den Wünschen der Öffentlichkeit nach Bildern aus Mecklenburg nachkommen zu können. Dies gelang ihm glänzend; bis heute ist die Fülle seines Archivs unübertroffen. Verleger, Wissenschaftler, Künstler,Schriftsteller, Ausstellungs- und Kalendermacher, Journalisten und Redakteure nahmen Eschenburgs Bilderschatzkammer gern und oft in Anspruch, weil sie die exakte Arbeit des Fotografen schätzten; auch das Publikum Mecklenburgs und die Badegäste seines Wohn- und Arbeitsortes Warnemünde erfreuten sich an der ästhetisch gelungenen Leistung dieses Meisters der Lichtbildnerei, der eigentlich von seiner Ausbildung her ein Schiffbauingenieur und Flugzeugtechniker war und seine Liebhaberei mit Talent, Geschmack und Virtuosität zum Lebensberuf gemacht hat. Durch Veröffentlichungen seiner Bilder in der Rostocker Illustrierten, einer Beilage des Rostocker Anzeigers, den der Verleger Carl Boldt herausgab, und in den von Johannes Gillhoff 1925 gegründeten Mecklenburgischen Monatsheften, die bei Hinstorff erschienen, wurde Eschenburg bald sehr bekannt im Lande Mecklenburg und darüber hinaus ... Kulturzeugen einer menschenfreundlichen Weltbetrachtung durch das Objektiv des Lichtbildners ... Eschenburgs Bilder sind von Feierlichkeit und Stille geprägt. In ihnen lebt mancher Charakterzug Mecklenburgs, der heute verdrängt ist und verschwunden zu sein scheint, fort. Die Gelassenheit und die Geduld des Fotoografen, wenn er auf einen Wellenschlag oder auf den Windhauch in der Krone eines Baumes wartete, übertragen sich noch heute auf den Betrachter." Dieser Auszug aus den begleitenden Texten von Jürgen Borchert würdigt die Leistung eines hervorragenden Fotografen. Wolfhard Eschenburg wählte aus den Bildern seines Vaters aus, und der Betrachter erlebt das alte Mecklenburg von der Ostseeküste, über Westmecklenburg, Mittelmecklenburg und die Mecklenburgische Schweiz bis hin zu den großen Seen, zu Mecklenburg-Strelitz sowie dem Fürstentum Ratzeburg. Ackerbürgerliches und bäuerliches Leben wird ebenso dargestellt wie die Arbeit der Fischer und Handwerker; großartige Bauten, Residenzen und Gutshäuser stehen neben niedersächsischen Hallenhäusern, Katen und technischen Denkmalen – vieles ist festgehalten, was heute gar nicht mehr existiert, und macht den Band zu einem wertvollen künstlerischen und kulturhistorischen Dokument.

29,99 €
Das alte Pommern. Leben und Arbeiten auf dem platten Land
Die preußische Provinz Pommern, wie sie bis 1945 bestand, war ein klassisches Agrarland. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten rund 60 Prozent der Bevölkerung auf dem platten Land. Wohnen und arbeiten im Dorf oder auf dem Gut prägte die Mentalität. Das Leben unterlag dem jahreszeitlichen Rhytmus, wie ihn die Landwirtschaft vorgab. Nicht nur die Arbeit mit ihren saisonalen Spitzen in der Saat- und Erntezeit, auch das Fest- und Brauchtum der Bevölkerung orientierte sich danach. Trotzdem war das Leben auf dem Land nichts unverrückbar Statisches. Der technische Fortschritt hielt hier genauso Einzug, wie sich größere politische und wirtschaftliche Zusammenhänge bemerkbar machten. All dies ist bereits früh fotografisch dokumentiert worden. Versehen mit einer allgemeinen Einleitung und einigen thematischen Textblöcken zeigt dieser Band eine repräsentative Auswahl aus den fotografischen Sammlungen des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald. Sie werden durch weitere Fotos, auch aus Privatbesitz, ergänzt und bieten einen faszinierenden Ein- und Rückblick auf die Lebens- und Arbeitswelt im alten Pommern zwischen 1900 und 1945.

Varianten ab 16,99 €
24,99 €
Das alte Rügen
in Zusammenarbeit mit dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald Strandkörbe, Bäderdampfer, Fischfang und Kreide – die mit landschaftlichen Reizen reich gesegnete Insel Rügen bietet ihren Bewohnern gestern wie heute vielfältige Erwerbsmöglichkeiten. Frühe Fotografien aus der Wende zum 20. Jahrhundert finden sich in diesem Bildband vereint mit Aufnahmen, die in verschiedenen Gesellschaftssystemen bis in die 1960er Jahre hinein entstanden sind. Neben geografischen Besonderheiten, verschiedenen Großbauprojekten sowie der Siedlungs- und Infrastruktur stehen die Menschen auf Rügen im Fokus. Professionelle und darüber hinaus auch privat entstandene Aufnahmen geben Einblick in Arbeitswelten und Feste, Freizeit und Vereinsleben. Sie spiegeln wechselnde gesellschaftliche Rahmenbedingungen wider und zeigen natürlich nicht zuletzt die vielen Gesichter der Sommerfrische auf Rügen. Ein Muss für alle Freunde dieses wunderschönen Eilands und seiner Bewohner.

25,00 €
Das Netz des neuen Glaubens
Rostock war nicht nur das geistige Zentrum der Reformation in Mecklenburg, sondern wurde schon in den 1520er-Jahren zu einem außerordentlichen Multiplikator reformatorischen Gedankengutes. Dies ist einem der ersten evangelischen Prediger in Rostock zu verdanken: Joachim Slüter. Er gab bereits 1525 ein evangelisches Gesangbuch und 1526 ein Gebetbüchlein heraus, die, beide in niederdeutscher Sprache abgefasst, die ältesten Zeugnisse ihrer Art überhaupt sind. Vor allem das Gesangbuch wurde zu einem Bestseller und weit über die Grenzen Mecklenburgs verbreitet. Der moderne Buchdruck sorgte dafür, dass die Werke im ganzen Ostseeraum vertrieben wurden. Die Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Rostock thematisiert nicht nur die Ereignisse der Reformation in Rostock und Mecklenburg, sondern auch die damit verbundenen kulturellen und religiösen Austauschprozesse im Ostseeraum – und zeigt somit sehr anschaulich, wie stark der neue Glauben das Entstehen unterschiedlicher Netzwerke förderte. 

19,99 €
Das Seebad am Heiligen Damm. Zwischen Klassik und Romantik
Blaues Meer, sanfter Strand, mächtige Baumkulissen und weiße Villen – für viele mag das nach Karibik und somit Ferne klingen. Dabei ist das Himmlische ganz nah. In einem Ort mit bezeichnendem Namen: Heiligendamm.An der Ostsee entsteht ab 1793 nicht nur das erste deutsche Seebad, sondern auch ein magischer Raum. Die Harmonie von Natur und Architektur lässt Heiligendamm schnell zu einem Wallfahrtsort für Erholungssuchende werden. Zu einem, der bis heute eine große Anziehungskraft ausstrahlt. Neben dem Grand Hotel sind es vor al-lem die Villen, die das Bauensemble so unverwechselbar machen.Joachim Skerl, der Heiligendamm kennt wie kein anderer, erzählt, wie ein unschein-barer Fleck am Meer zu einer Bühne für Feste des Lebens wurde. Dabei bettet er die besondere Geschichte des Miteinanders von Landschaft und Architektur in einen kunst-, literatur- und philosophiehistorischen Kontext ein.

32,00 €
Der Strandkorb
Von Rostock aus startete er seinen Siegeszug durch die ganze Welt. Der Erfolg des gestreiften Strandmöbels ist mit der jüngeren Geschichte des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns eng verwoben. 1882 tauchte er im Ostseebad Warnemünde zum ersten Mal nachweisbar auf. Weit über hundert Jahre später wird er nach wie vor in der Region produziert – durch die weltweit älteste noch aktive Fabrik ihrer Art in Heringsdorf auf Usedom. Und selbstverständlich zählt er an den langen Sandstränden entlang der Ostsee zu den unverzichtbaren Sommerutensilien.

14,99 €
Die Dynastie der Rügenfürsten
Rügen, Deutschlands größte Insel, war bis in das hohe Mittelalter slwaisch geprägt. Erst 1168 fiel der mächtige, dem Gott Svantevit geweihte Tempel in Arkona. Nun begann auch hier die Herrschaft des Christentums und zeitgleich eine gut 150-jährige Ära einheimischer Rügenfürsten. In dieser Epoche ging u.a. die Gründung des wichtigen Inselklosters Bergen vonstatten. Die Klöster Hilda (Eldena) und Neuenkamp (Franzburg) wurden auf den ausgedehnten Festlandbesitzungen des Fürstentums errichtet, die sich bis nach Damgarten, Tribsees und Greifswald erstreckten. Stralsund, das schon bald zum wichtigen Machtfaktor innerhalb der Hanse avancierte, wuchs am Zugang zur Insel empor und wurde Zentrum dieser Herrschaft. Ingrid Schmidt gibt Einblick in die Besonderheiten der Rügenfürsten-Ära. Die Rügenfürsten waren fast ausnahmslos Vasallen der dänischen Könige und konnten weitgehend losgelöst von politischen Entwicklungen im Heiligen Deutschen Reich agieren. Mit Sachkenntnis und Sympathie porträtiert die frühere Leiterin des Museums in Bergen auch die Vertreter der beiden Häuser Putbus und Gristow, stellt ihre Ziele und Eigenarten vor, benennt ihre Leistungen und zeigt, wo sich heute noch ihre Spuren finden. Kurze Einzelkapitel spannen den Bogen vom Klosterwesen über Stadtgründungen bis zum Streit um die Erbfolge. Die historische Einordnung der handelnden Personen ermöglicht ein kurzer Einführungstext, der auch Verständnis für die kirchenpolitischen Bindungen nach Dänemark und ihre weitreichenden Auswirkungen schafft.

12,90 €
Die Eissegler
Eissegler - was sich nach winterlichem Vergnügen anhört, war für die Bewohner der Boddenregionen an der Ostsee ein gängiges Transport- und Arbeitsmittel. Unter harten Bedingungen mussten in der kalten Jahreszeit die Familie versorgt, Post ausgeliefert oder auch beim Eisfischen Beute gemacht werden. Noch immer gehören die Segelschlitten zum Ortsbild der Dörfer an den Boddenküsten der Ostsee, doch bisher wurde wenig über sie berichtet. Hermann Winkler beleuchtet die Geschichte dieser Fahrzeuge in gewohnt detaillierter Weise, hat Baupläne, historische Dokumente, Interviews und Fotografien zusammengetragen und vermittelt authentisch das traditionelle Eissegeln aus heutiger Sicht. Das Buch zeigt beeindruckende Fotos aus der Welt der Schlittensegler von heute, die durch historische Fotos ergänzt werden und den Wandel vom bedeutenden Transportmittel zum winterlichen Sportgerät veranschaulichen.

19,99 €
Die Geschichte der Insel Usedom
Nach der in den Jahren 1909 bis 1912 erschienenen „Chronik von Usedom" von Robert Burkhardt liegt mit diesem Buch eine aktuelle geschlossene Abhandlung der Geschichte Usedoms vor. Die Darstellung versteht sich nicht nur als Fortschreibung des alten Werkes für die verstrichenen fast hundert Jahre: Vielmehr hat Dirk Schleinert auch die inzwischen erbrachten Forschungsergebnisse für die früheren Zeitabschnitte berücksichtigt. Anders als bei Burkhardt wurde der Charakter einer rein chronologischen Darstellung zugunsten einer systematischeren abgewandelt. So wird neben der reinen Erlebnisgeschichte den jeweiligen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedingungen und Entwicklungen breite Aufmerksamkeit gewidmet. Natürlich ist die Geschichte der Insel zugleich die Historie Pommerns im regionalen Rahmen: Die Zeit der pommerschen Herzöge, die Schwedenzeit, die preußische Provinz und die DDR werden hier aus einer enger gefassten Perspektive behandelt. Und nicht zuletzt stellt Dirk Schleinert auch die Veränderungen der Kulturlandschaft dar. Angefangen von den frühesten Besiedlungsspuren, über die intensive slawische Landnahme, die bedeutsamen Veränderungen der deutschrechtlichen Kolonisation bis hin zu den fundamentalen Umgestaltungen durch den Tourismus seit dem 19. Jahrhundert wird das Einwirken der Menschen auf die Umwelt deutlich.

14,99 €
Die Geschichte Mecklenburgs
Mecklenburg, eines der ältesten deutschen Länder, entstand vor ungefähr 1.000 Jahren. Mit dieser erweiterten 4. Auflage liegt eine geschlossene Darstellung der Geschichte Mecklenburgs von den Anfängen bis zur Gegenwart vor. Die Autoren sind ausgewiesene Kenner der Landesgeschichte. Die abgebildeten Karten entsprechen dem neuesten Forschungsstand. Eine Zeittafel, Personen-, Sach- und Ortsregister runden den Band ab.

Varianten ab 14,99 €
17,90 €
Die Geschichte Pommerns
Eine Geschichte Pommerns zu schreiben, von den Anfängen bis zur Gegenwart, ist eine Herausforderung. Diese besteht zum einen natürlich darin, akademisch gesichertes Wissen ansprechend und verständlich für ein breites Publikum darzustellen. Hinzu kommt andererseits der tiefe Einschnitt in der Landesgeschichte, den der Zweite Weltkrieg nach dem deutschen Überfall auf Polen verursacht hat. Vorpommern als der heute noch deutsche Teil der einst preußischen Provinz Pommern kann über weite Zeiträume nicht isoliert vom polnischen Teil betrachtet werden. Denn die Geschichte der gesamten Region war geprägt durch die Großstadt Stettin als dem wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Und so richtet die Greifswalder Historikerin Kyra Inachin den Blick ganz bewusst auf beide Seiten der deutsch-polnischen Grenze, auch wenn Vorpommern den Schwerpunkt der Abhandlung bildet.

Varianten ab 14,99 €
17,90 €
Die Goor
Ein junger Künstler war es, der im Jahre 1801 die erste bekannte bildliche Darstellung einer Landschaft anfertigte, die zu den prägenden der Insel Rügen gehört. Kein Geringerer als Caspar David Friedrich war fasziniert von der Goor, jener bis zu 36 Meter hohen Erhebung bei Putbus, deren Name auf die slawische Bezeichnung gora (Berg) zurückgeht. Lebrecht Jeschke und Hans Dieter Knapp erzählen die Geschichte der Goor: Von der Entstehung während der Eiszeit, von Gletschern und Moränen, von der Formung der Landschaft und von den Maßnahmen, sie zu erhalten. Sie stellen die Pflanzen- und Tierwelt vor und widmen sich ausführlich den Zeugnissen menschlicher Kultur: den archäologischen Funden etwa, den Hügelgräbern, aber auch dem Badehaus Goor, das herausragender Teil des ältesten Seebades Preußens war und nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Das Buch entstand mit Unterstützung der Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur und enthält ein Geleitwort des Stiftungsgründers und Alternativen Nobelpreisträgers.

9,90 €