Ein besonderes Leseerlebnis


Hinstorffs „Weiße Reihe“

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Abenteuer auf dem Darß
Wir schreiben das Jahr 1948 – Zeit des Neuanfangs, Zeit des Umbruchs. Für ein paar Wochen ist eine alte Mühle auf dem Darß das Ferienziel von vier Berliner Jungs. Nicht nur am Ostseestrand in Prerow oder dem Darßwald erleben sie ihre Abenteuer; es wird gesegelt, Wilderern nachgestellt, eine Ruine erkundet, einer der vier vor dem Versinken im Moor gerettet, ein Leuchtturm bestiegen, ein Floß gebaut, ein Brand gelöscht ...

12,99 €
Annäherung an Ahrenshoop
"Die Reflexe des Sonnenlichtes zaubern rötliche Flecken in das Blau – so etwas muss man erstmal sehen; und wenn man es sieht, muss man es malen wollen; und wenn man es malen will, muss man es auch können." Nicht nur das besondere Licht machte Ahrenshoop ab dem späten 19. Jahrhundert zu einem magischen Anziehungspunkt für Künstlerinnen und Künstler. Auch die oft stille, trotzdem großartige Landschaft – Meer, Bodden, Steilküste, Wälder, dazwischen gestreut die Häuser und Felder – zeigte ihre Wirkung. Anschaulich, einfühlsam und zuweilen kritisch erinnert Frank Schlößer an die Anfänge der Künstlerkolonie. An Paul Müller-Kaempff und seine Entdeckung des Dorfes. An die nachziehenden Kollegen und Kolleginnen. An den technischen Fortschritt, der es erst ermöglichte, schnell aus den Städten ans Meer zu gelangen. An Malschulen und Staffeleien unter freiem Himmel. Eine Spurensuche im heutigen Ahrenshoop, die nicht nur ins Kunstmuseum führt, sondern auch in einen labyrinthischen Wald.

14,00 €
Das Fischland
Käthe Miete erzählt von der Schönheit und der Eigenart des Fischlandes, ihrer Heimat. Ein lebensfrohes und liebenswertes Bild einer der eigenwilligsten Landschaften entsteht in ihren Geschichten. Sie berichtet von Steinsammlungen, von Sturmfluten und Feuerbrünsten und von der Heimat der Fahrensleute. Die phantasievolle Architektur der Fischlandhäuser bezaubert sie ebenso wie das Brauchtum und die Geschichte. Selbstverständlich nimmt Käthe Miethe regen Anteil am ausgelassenen un d außergewöhnlichen Leben der Künstler.

14,00 €
Das Judenauto
Ein Auto. Ein Auto, mit dem Juden herumfahren, um Mädchen einzufangen, wegzubringen, damit sie geschlachtet werden können, ihr Blut zu Zauberbrot gebacken werden kann. Es ist ein Gerücht, 1931, im Böhmischen, das damals seit gut einem Jahrzehnt zur Tschechoslowakei gehört, in dem aber weiter viele Deutsche leben. Eine angespannte Lage. Eine Zeit, in der jene mehr und mehr die Oberhand gewinnen, die die Stimmung anheizen, die Feindbilder schaffen und immer weiter malen. Hass wird gesät, Verschwörungstheorien wirken – selbst bei Kindern. So bei den Neujährigen, denen eine Mitschülerin von besagtem Auto erzählt. 1962 erschien erstmals „Das Judenauto“. Jener Erzählzyklus, der zum erfolgreichsten Buch Franz Fühmanns werden sollte. Ich hatte Erfahrungen, existentielle Erfahrungen ..., die ich mitteilen wollte. In 14 Kapiteln widmet sich Fühmann Ereignissen, in denen sich die Brüche und Abgründe in der deutschen und damit europäischen Geschichte der Jahre 1929 bis 1949 widerspiegeln. Weltwirtschaftskrise, Münchener Konferenz, Besetzung des Sudetenlandes, Beginn des Zweiten Weltkriegs, der Überfall auf die Sowjetunion, Stalingrad, das Attentat auf Hitler, Kapitulation und Potsdamer Konferenz, Nürnberger Prozess und Gründung der DDR. Reportagen durch die Zeitnannte Fühmann seine Erzählungen. Ziel war es, eine Figur von untenzu zeigen; wie sieht sie sogenannte historische Ereignisse. Wie schaut es zum Beispiel im Alltag aus, wenn ein Weltkrieg ausbricht. Fühmann erzählt mitreißend, bedrückend, anschaulich, spannend. Macht nachvollziehbar, wie aus einem Vorurteil ein Gerücht, aus einem Gerücht neuer Hass, aus Hass völlige Verblendung wird. Wie sich Menschen freiwillig in die Scheinwelt einer Ideologie begeben, in der Fakten nur dann stimmen, wenn sie einem passen, und ansonsten als Lüge abgetan werden. Einer Scheinwelt, durch die viele offenen, aber oft nicht sehenden Auges in den Untergang marschieren. „Das Judenauto“ folglich: ein beklemmend aktuelles Buch. Das schon viele Leserinnen und Leser gefunden hat – aber dringend noch weitere Verbreitung braucht.

18,00 €
Das Nibelungenlied
Er trat vor Kriemhild, doch er wagte nicht mehr, sie anzublicken. Die Königin aber sagte, wie es die Sitte gebot: "Seid mir willkommen, Herr Siegfried, guter, edler Ritter!" Da wurde Siegfried über und über rot, und er verneigte sich tief vor der Schönen ... Ritter und Jungfrauen, Liebe und Tod, Ehre und Intrigen, Freund- und Feindschaften, Feste und Kämpfe – das Nibelungenlied, um 1200 entstanden, gehört zu den Stoffen der Weltliteratur, die bis heute fortwirken. So veröffentlichte auch Franz Fühmann 1971 seine Fassung des Heldenepos, erzählt von Siegfried, dem Drachentöter und Königssohn aus den Niederlanden, der sich aufmacht, Kriemhild zu freien, ein Mädchen, das war so auserlesen, daß man rings in den Landen kein schöneres an Wohlgestalt finden konnte, aber auch kein schöneres an Tugend und Edelsinn. Und er berichtet von Brünhild, die von Burgunds König Gunther durch eine List besiegt und zur Frau genommen wird, sowie über Hagen von Tronje, der Siegfried tötet und damit eine Kette unglückseliger Ereignisse heraufbeschwört. ... natürlich will ich das Original nicht ersetzen, ich will zu ihm hinführen, bekannte Fühmann. Folglich zeigt er, fern deutschtümelnder Interpretationen vergangener Zeiten, die Figuren in all' ihrer Widersprüchlichkeit, verweist auf Machtstrukturen und diesen zugrundeliegenden Verhaltensweisen, die schließlich in die vorhersehbare Katastrophe münden. Bis zum letzten Schwerthieb eine spannende Lektüre.

Varianten ab 9,99 €
14,00 €
Der nautische Urlaub
In Seedorf, einem Badeort an der Ostsee, ist es Herbst geworden, die Sommergäste sind wieder fort – bis auf einen: den Lokalredakteur Ernst-Egon Wunderlich. Diesem letzten Fremden gegenüber zeigen sich die Einheimischen mitteilsam: drei alte Schiffer, zwei Kapitäne in mittleren Jahren, ein Apotheker, ein Postmann. Diese Menschen vermögen es, seine biedere Vorstellung vom wortkargen, schweigsamen norddeutschen Menschenschlag zu erschüttern. Was erzählt wird, sind Schiffergeschichten, die Wunderlich, immer ganz Reporterohr, gewissenhaft registriert.

14,99 €
Deutschland deine Pommern
Hans Werner Richter versammelt Erlebnisse, Anekdoten und erdachte Gespräche und spürt mit dem ihm eigenen liebevollen Humor dem Naturell des »Pommern« nach. Eine unterhaltsame (Kultur-)Geschichte. Aus dem Inhalt: Mensch, Karl, das Leben ist schwer. Was ist ein Pommer? Die Unterschweden und die Westkalmücken. Ist ein Vorpommer gleich einem Hinterpommern und umgekehrt? Gnädige Frau, ick sägel noch väl scheiver. Betrachtung über die pommerschen Küstenbewohner Alles in allem eine traurige Geschichte. Wie es den Pommern in der Historie erging Dat is kein Schwin, dat is jo ein Giraff. Pommersche Gastronomie Wenig Genies, doch viele Originale. Bedeutende Pommern Ein Stier, söbenmol so grot as ein Elefant. Eine herrlich besoffene Sprache Als Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke eines der großen deutschen Gegenwartsautoren wieder lieferbar

Varianten ab 9,99 €
14,99 €
Die Flut
Schwere Stunden haben die Fischer, kleinen Büdner, Buhnenbauer und Schiffer des Dorfes Ahrenshoop am 12. und 13. November des Jahres 1872 durchzustehen: Eine Sturmflut bricht herein und verwüstet den Ort, bringt Kummer, Not und Elend über Arm und Reich. Käthe Miethe, die seit 1939 selbst in Althagen auf dem Fischland lebte, veröffentlichte erstmals 1953 den Roman »Die Flut«. Aber nicht nur die Naturkatastrophe und deren unmittelbare Auswirkungen auf die Familien schildert sie ergreifend, sondern auch an vielen Einzelschicksalen macht sie deutlich, dass für die Bewohner des idyllischen Dünendorfes eine neue, konfliktreiche Zeit anbricht. Noch verdienen die Schiffer Konow, Voß und Permien mit den großen Segelschiffen ausreichend Geld, um sich einen gehobenen Lebensstandard leisten zu können. Doch schon bald zeichnet sich ab, dass den mit Dampf betriebenen Schiffen die Zukunft gehören wird. Eines Tages erscheinen Maler sowie Malerschülerinnen samt Professor Alfred Schulzendorf in Ahrenshoop und bringen eine ganz andere Art der Weltsicht, der Einstellung zum Leben, die den Einheimischen bisher fremd gewesen ist, mit. Und nach und nach tut sich eine neue Erwerbsquelle auf: Sommergäste stellen sich ein, Zimmer werden vermietet, Herr Dahm feiert das strahlende Einweihungsfest seines Palast-Hotels. Die Konkurrenz der kleinen Unternehmer entsteht. Ahrenshoop entwickelt sich zum exklusiven Badeort, neue Probleme und Gegensätze tun sich auf. Käthe Miethe erzählt von vierzig Jahren des Ostseebades Ahrenshoop in einem Heimatroman, der Schicksale, soziale Spannungen, Machtkämpfe deutlich macht, und stellt künstlerisch eine Epoche dar, die zu den bewegtesten in der deutschen Geschichte gehört.

16,99 €
Die Heiden von Kummerow
Jubiläumsausgabe zu 75 Jahren "Die Heiden von Kummerow": Der vielfach ausgezeichnete Leipziger Illustrator Egbert Herfurth gab Martin Grambauer, Kantor Kannegießer und den anderen Kummerowern in seinem unverwechselbaren Stil ein neues Gesicht. Behutsam angepasst an die neue Rechtschreibung, mit Lesebändchen und einem Daumenkino, kommt der Bestseller nun im Festgewand daher. Sie frönen immer noch der Heidentaufe, trotz Widerstands seitens des zumindest körperlich respektablen Pastors Breithaupt, opfern mehr oder zuweilen auch verdächtig weniger üppige Martinsgänse der kirchlichen Gewalt, verstehen es, die Mächte der Finsternis zu beschwören und machen unter dem Baum der Erkenntnis manch überraschende Erfahrung – "Die Heiden von Kummerow", sicher eine heitere Dorferzählung, aber doch viel mehr: Denn Ehm Welks Liebeserklärung an Kummerow und seine schlagfertigen Bewohner erliegt nicht der Gefahr, in einer biederen und volkstümlich heilen Welt zu erstarren; Gut und Böse haben immer mehrere Facetten. Spannungen gibt es, Ungerechtigkeiten, Niederlagen. So bleibt die Geschichte aus einem norddeutschen Dorf vor dem Ersten Weltkrieg packend, voller Überraschungen und bis heute gültiger Betrachtungen der Welt.

Varianten ab 13,00 €
18,00 €
Die Vitalienbrüder
Störtebeker – legendärer Pirat, Beschützer der Armen und Entrechteten, tollkühner Kapitän und Anführer der Flotte der Vitalienbrüder. Willi Bredel erzählt, wie der junge Klaus auf der Sancta Genoveva anheuert, schon bald den Kampf mit dem verbrecherischen Reeder Wulflam aufnimmt, entschlossen eine Meuterei organisiert, Kapitän des Schiffes wird und im Geschwader einer Piratenflotte ein freies, wildes Seeräuberleben beginnt. Die Schauplätze des Geschehens reichen dabei von Wismar und Stralsund bis nach Schweden und Norwegen, von der schottischen Küste bis Friesland und Hamburg.

Varianten ab 11,00 €
16,00 €
Hiddensee Inselgedichte
Hiddensee – ein Name, der für viele schon wie ein Gedicht wirkt. Ein Zauberland, umgeben vom Meer, mit den Höhen des Dornbuschs, den Weiten der Dünenheide. Kein Wunder, dass Gerhart Hauptmann, als er 1885 erstmals dieses bevorzugte Land betrat, gleich dichtete: »Will ich meinen Lobgesang /halb zu Ende bringen,/muß ich tag- und nächtelang,/singen, singen, singen!« Doch Hauptmann war nicht der Einzige, der Hiddensee besang. Schon lange vorher wurde die Insel Teil der Welt-Literatur: in der Edda. Später widmeten sich ihr Autoren wie Ringelnatz, Ernst Toller, Günter Kunert, Hanns Cibulka … Sie alle verliebten sich in jenes Stück Erde, wo man »weltvergessen in den heißen Dünen« liegen kann. Renate Seydel, die wie Hauptmann einst auf die Insel kam und danach nie mehr von ihr lassen konnte, ist es zu verdanken, dass viele der Hiddensee-Gedichte in einem Band vereint wurden.

18,00 €
Morisco
Andreas Lenk ist erfolgreich. Schon nach kurzer Zeit ist aus dem Studenten ein Architekt geworden, der beim Bau einer Großsiedlung eine leitende Funktion einnimmt, sich fast mühelos zu den Privilegierten hocharbeitet. Lenk hat eine Frau, bald zwei Kinder, ist anerkannt. Und wird doch erkennen müssen, dass sein Leben einer Großbaustelle mit »beschädigtem Gelände« gleicht.1987 erschien Alfred Wellms »Morisco«, ein Roman, der bald in Vergessenheit geraten sollte. Trotz seiner literarisch hohen Qualität, trotz einer bewegenden Geschichte, die jeden angeht. Denn Morisco erzählt über Träume, von denen sich die Realität immer mehr entfernt. Über Anpassung in große und vermeintlich unumstößliche Abläufe, über Anerkennung im Kleinen und Verkennung im Grundsätzlichen, über gesellschaftliche Mechanismen, die sich in einst grandiose Lebensentwürfe schleichen ... Ein fast 30 Jahre junger Roman, der nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Varianten ab 14,99 €
19,99 €
Pause für Wanzka
Eigentlich will Gustav Wanzka sich zur Ruhe begeben, eine Reise antreten, zu sich kommen. Eigentlich. Denn die Frage, was habe ich im zurückliegenden Leben richtig gemacht, was falsch, kann er nicht verdrängen. Und so beginnt er sie aufzuschreiben, die Geschichte des Lehrers Wanzka. Der Schulrat wurde und eines Tages doch noch mal zu unterrichten beginnt. Und der dabei viel lernen wird – über ein Bildungssystem, das die Kinder oft nicht im Auge hat, das nicht zurechtkommt mit unangepassten jungen Menschen. Deren Stärken vielleicht erkannt, aber damit noch lange nicht gefördert werden. »Pause für Wanzka« gehört zu den wichtigsten und am meisten gelesenen DDR-Romanen. Auch wenn das bewegende Buch und sein Autor oft angefeindet wurden, waren Generationen von Leserinnen und Lesern von der Geschichte um den alten Schulrat mitgerissen. Nun erscheint die Neuauflage des Buches, das mit Kurt Böwe und Claudia Michelsen auch verfilmt wurde.

Varianten ab 14,00 €
18,00 €
Rostock, mein Arkadien
Erich Kästner war hier, begeistert vom Hafen mit seinen »Dampfern, Booten, Masten, Docks und Kränen«. Fritz Rudolf Fries gab die »nächtliche Stadt ... Blinkzeichen«. Klaus Schlesinger stellte sich hier die Frage nach »Hotel oder Hospital«. Marie Luise Kaschnitz sah »Türme ... ganz weit silbrig auftauchend«. Und Walter Kempowski machte seine Kindheitslandschaft zu einem Ort in der deutschen Literatur: Rostock. Eine Stadt, die 2018 ihr 800-jähriges Jubiläum feiert. Anlass genug, sich auf eine literarische Spurensuche zu begeben. Welche Autorinnen und Autoren lebten oder besuchten Rostock, seine Umgebung, wie schlugen sich deren Erfahrungen in ihrem Werk nieder. Entstanden ist ein Lesebuch mit Liebesbekundungen und höllischen Eindrücken, mit Meeresduft und Maschinenabgasen, mit Zukunftsträumen und Rückblicken. Ein Lesebuch über jene Stadt mit »naivsaftigen Straßennamen, der Eselsföter Straße, der Sackpfeife, der Faulen Grube, durch die«, so Franz Fühmann, »zu schlendern ja schon Poesie ist«. 

Varianten ab 14,99 €
19,99 €
Spuren im Sand
Bansin auf Usedom: In der kleinen, fest gefügten Welt, in der die große Politik nur gedämpft zu spüren ist, erlebt der Protagonist Alltagsabenteuer, Freundschaft, Liebe und die ersten Schritte ins Berufs- und Erwachsenenleben – bis zum Verlassen der Insel. Seinen Weg, seine Entwicklung skizziert Richter voller Zuneigung in einem sanften Erzählstrom. »Mag die Zeit, von der der Autor erzählt, auch vorbei sein, verloren ist sie keineswegs«, schreibt Siegfried Lenz in seinem Nachwort. Als Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke eines der großen deutschen Gegenwartsautoren wieder lieferbar.

Varianten ab 9,99 €
14,99 €