Nun lesen Sie mal schön!

Hinstorff Verlag – die schönsten Bücher im Norden. Jetzt bestellen und versandkostenfrei per Rechnung bezahlen!
Der Briefwechsel zweier großer Künstler zwischen 1968–1984.

24,00 €

Versandkostenfrei

Sofort verfügbar, Lieferzeit 2-4 Tage

Ausgewähltes Medienformat:

Anderes Format auswählen:

ISBN: 9783356020229
Seitenanzahl: 343
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 14,5 x 22,0 cm
Sprache: Deutsch
Auflage: 1
Zusatz: Mit Faksimiles von Postkarten
Herausgeber: Roland Berbig

1968 lernen sich einer der wichtigsten Autoren der DDR und einer der bedeutendsten bildenden Künstler des Landes kennen: Franz Fühmann und Wieland Förster. »Franz sprach mich an«, vermerkt Förster, und Fühmann, der längst von den Werken seines Gegenübers beeindruckt ist, notiert: »ein scharfer Beobachter, unerbittlich, auch spöttisch, [...] so umgänglich wie selbstbewußt. Kein Trinker.« Die Zeiten sind unruhig. Studentenrevolte im westlichen Europa, Vietnam-Krieg, Prager Frühling. Das passt zu den beiden Menschen, deren Biografien geprägt sind von den politischen und gesellschaftlichen Um- und Abbrüchen des Jahrhunderts, den Katastrophen, von Hoffnung, Ernüchterung – und von der Frage, wie ein Künstler in diesem Umfeld bestehen kann. Eine Korrespondenz beginnt, die bis ins Jahr 1984 anhalten wird. Man tauscht sich über die Arbeit aus, kommentiert knapp die Zeitereignisse, vermerkt die Versuche seitens des Staates, in das künstlerische Werk einzugreifen, teilt gesundheitliche Probleme mit. Dieser reich kommentierte und mit einem ausführlichen Vorwort versehene Band ist mehr als das Dokument einer Künstlerfreundschaft. Er ist zugleich ein Zeitporträt. Und das zweier Menschen, die sich offen der Welt stellen, solange es geht.

0 von 0 Bewertungen

Geben Sie eine Bewertung ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Produkt mit anderen Kunden.


Unsere Empfehlungen

Die Briefe. Band 1: Briefwechsel mit Kurt Batt
Auf sieben Bände und über 4 000 Seiten ist die Ausgabe der Briefe Franz Fühmanns angelegt, die in den nächsten Jahren erscheinen wird. Bisher sind nur einige der über 10 000 erhaltenen Briefe veröffentlicht worden; nun ergibt sich endlich ein umfassender Blick auf diesen Teil des Œuvres von Franz Fühmann. Einen sehr wichtigen Teil, denn Fühmann war ein Briefeschreiber par excellence, der sich in diesem Medium mit anderen (und sich) austauschte und ihn beschäftigende Probleme reflektierte.Am Anfang steht der Briefwechsel mit einem seiner bedeutendsten literarischen Ansprechpartner: Kurt Batt, über viele Jahre Cheflektor des Hinstorff Verlages, einer der besten, die es in deutschen Landen je gegeben hat. Seinen Autorinnen und Autoren gegenüber loyal, engagiert, was teilweise starke, aber immer begründete Kritik mit einbezog. Eine Autorität – auch für einen gestandenen Schriftsteller wie Franz Fühmann.

Varianten ab 17,00 €
22,00 €
Die Briefe -Band 2. Briefwechsel mit Ingrid Prignitz
1969 begann die Zusammenarbeit zwischen Franz Fühmann und Ingrid Prignitz. Schnell wurde die Hinstorff-Lektorin für den Autor zu einer maßgeblichen Ansprechpartnerin und nach 1975 der ausschlaggebende Grund für seine dauerhafte Bindung an den Verlag. 1974 arbeiteten beide an der Konzeption der Fühmann-Werksausgabe, ab 1975 war Ingrid Prignitz über eineinhalb Jahrzehnte zuständig für alle bei Hinstorff erscheinenden Bücher Fühmanns. Knapp zehn Jahre blieben für das gemeinsame Arbeiten, Jahre, die für das Schaffen Fühmanns die wichtigsten wurden. Herausragende Werke entstanden, u.a. der epochale Trakl-Essay »Vor Feuerschlünden« und das Fragment gebliebene »Bergwerk«-Projekt. Ingrid Prignitz war Ratgeberin, Vertraute, Adressatin bei Freude – »Ingrid, heureka, ich habs doch noch geschafft« – wie Wut: »... das ist verrottet und faul bis ins Mark, und gibt sich so biedermännisch, und – neee, ich habs satt.« Dieser Briefwechsel ist Arbeitsjournal, lebendiges Zeitdokument und bewegendes Zeugnis einer Freundschaft. 

Varianten ab 23,00 €
28,00 €
Die Briefe – Band 3. Briefwechsel mit Joachim Damm
Am 5. März 1975 schreibt der neunjährige Joachim Damm einen Brief. Und sein Wunsch, den er ans Ende seiner Zeilen setzt – »Wenn Du Zeit hast kanst du mir ja mal schreiben« (sic) – wird in Erfüllung gehen. Denn Franz Fühmann antwortet. Bald entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel zwischen dem Kind und dem berühmten Autor, werden Gedanken ausgetauscht, Pläne geschmiedet – entsteht gar ein gemeinsames Theaterstück.Fühmann bezeichnete Kinder nicht nur als »das ideale Publikum«. Vielmehr begegnete er ihnen ohne pädagogisch erhobenen Zeigefinger, ließ ein Oben und Unten nicht aufkommen. Erstmals erscheint nun der gesamte Briefwechsel Fühmanns mit einem Kind – ein manchmal nachdenklicher, manchmal fröhlicher Dialog. Wobei der Schriftsteller oft anmerkte, wie es ihm in der Welt der Erwachsenen erging: »Ich selbst würde mich für ein Kamel halten. Ich arbeite blödsinnig viel und bin ausdauernd, komme mit wenig Nahrung aus und lasse mich leicht an der Nase herumführen.«

22,00 €